Stand: 27.05.2012 22:00 Uhr  | Archiv

Hannover mischt 1964 die Liga auf

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Hannovers Werner Gräber (l.) traf zweimal gegen den amtierenden Meister Köln (Leo Wilden, r.).

Als die Bundesliga im Jahr 1963 gegründet wurde, blieb Hannover 96 außen vor. Knapp und in der Wertung umstritten zog der Club aus der niedersächsischen Landeshauptstadt den Kürzeren gegenüber Eintracht Braunschweig. Diese Niederlage am grünen Tisch wurde zum Anstoß der bis heute bestehenden Rivalität zwischen den Fans beider Vereine. Umso größer war die Genugtuung bei den 96-Anhängern, als ihr Club 1964 die sportliche Qualifikation schaffte.

Erstes Niedersachsenderby endet 2:2

Der erste Spieltag der Saison 1964/1965 am 22. August wurde zum Triumph: Der Aufsteiger eroberte mit einem 2:0 über Borussia Dortmund sogleich die Tabellenführung. Eine Woche später war Hannover nach einem weiteren 2:0 über Meister 1. FC Köln sogar alleiniger Spitzenreiter - verlustpunktfrei und ohne Gegentor. Am 26. September folgte das erste Niedersachsenderby zwischen Hannover und Braunschweig, das vor 57.000 Zuschauern mit einem 2:2 endete - ebenso wie das "Rückspiel" am 13. Februar 1965. Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger fingen sich die 96er im Laufe der Saison wieder und belegten am Ende einen hervorragenden fünften Platz. Hinter Meister Werder Bremen war Hannover bester Nordclub, Braunschweig landete auf Rang neun, der Hamburger SV nur auf Platz elf.

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Dieses Thema im Programm:

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