Stand: 24.02.2019 12:43 Uhr

Hannover 96: "Müllert" es gegen Frankfurt?

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Kennt den Abstiegskampf aus Hamburger Zeiten: Nicolai Müller.

"Wir haben als Mannschaft versagt. Wir sind schockiert. Das war ein blutleerer Auftritt." Der wohl größte Kritiker nach der desaströsen 0:3-Niederlage von Hannover 96 bei der TSG Hoffenheim war kein Journalist oder Experte. Es war 96-Trainer Thomas Doll, der mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der Fußball-Bundesliga sagte: "Wenn wir da so auftreten, na dann Prost Mahlzeit!" Das marode Spiel des Tabellenvorletzten braucht im Abstiegskampf dringend eine Belebung. Für die könnte Winterzugang Nicolai Müller sorgen, der schon beim 2:0-Sieg gegen Schlusslicht Nürnberg mit einem Doppelpack der Matchwinner war und die 527-minütige Durststrecke ohne Heim-Tor beendete. Die "Roten" treffen heute auf Eintracht Frankfurt - auf den Club, der den Offensivspieler für die Rückrunde nach Hannover verliehen hat (15.30 Uhr/ im Livecenter bei NDR.de). "Müllert" es ausgerechnet gegen die Eintracht?

Familie wohnt noch in Hamburg

Müller, der in der Hinrunde sieben Einsätze für die Eintracht hatte, sieht Schwachstellen in der Abwehr des Europa-League-Teilnehmers: "Ich kenne welche, werde die aber nicht öffentlich ausplaudern", sagte der 31-Jährige. Müller möchte Tore sprechen lassen, wie gegen Nürnberg: "Es immer cool, wenn du zwei Tore machst und gewinnst. Aber dafür kann ich mir auch nichts mehr kaufen, am besten mache ich am Sonntag wieder zwei", so der Rechtsfuß, der den Hamburger SV 2015 in der Relegation gegen Karlsruhe vor dem Abstieg rettete: "Was die Folgen für den Verein betrifft, war das sicher mein wichtigstes Tor." Die Verbindung zu Hamburg ist immer noch da, seine Familie lebt an der Elbe: "Ich sehe sie relativ oft. Sie kommen mich auch häufiger besuchen."

"Hier kann noch einmal richtig der Baum brennen. Das ist das, was wir uns alle erhoffen und wünschen." (96-Coach Thomas Doll)

Müller: "Visier runter - los geht's!"

Vielleicht werden seine Frau Jessica und seine Zwillinge heute ja Augenzeugen eines weiteren 96-Heimsieges - es wäre der zweite in Folge und der vierte der Saison. Wie es mit dem Dreier funktionieren könnte, meint Nicolai Müller zu wissen: "Wir müssen einfach mal den Kopf ausschalten und unser Ding machen. Für uns muss es jetzt heißen: Visier runter - und los geht's! Es bleibt keine Zeit mehr abzuwarten. Wir brauchen Erfolgserlebnisse."

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 24.02.2019 | 22:50 Uhr

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