Stand: 15.06.2018 10:28 Uhr

Hannover 96: Kind will keinen Füllkrug-Verkauf

Feiert Niclas Füllkrug auch in der nächsten Saison im 96-Trikot seine Tore?

Bleibt er ein "Roter", wird er zum "Fohlen" oder zieht es ihn gar auf die Insel? Der Poker um Niclas Füllkrug, diesen so begehrten Angreifer von Fußball-Bundesligist Hannover 96, befindet sich offenbar in der finalen Phase. Geht es nach 96-Präsident Martin Kind, hat er bereits seinen Abschluss gefunden. Durch eine von ihm getätigte Aussage. "Wir wollen und werden Füllkrug nicht abgeben", sagte der Club-Boss nun den Zeitungen "Neue Presse" und "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zu dem hartnäckigen Werben von Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach und englischen Vereinen wie Leicester City, Huddersfield Town, FC Watford und West Ham United.

Kind: "Das Thema ist hochemotional"

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Demnach will Kind den Stürmer definitiv nicht verkaufen. Es gehe nicht immer um die wirtschaftliche Seite, so Kind. "Das Thema ist hochemotional", betonte der 74 Jahre alte Unternehmer. Der gebürtige Hannoveraner Füllkrug oder auch Innenverteidiger Waldemar Anton, der bei 96 durch die Jugendabteilungen gelaufen ist, "stehen für 96 und Hannover. Die Fans würden nicht verstehen, wenn wir sie einfach so ziehen lassen." Die Worte "einfach so" lassen allerdings noch Spielraum für Interpretationen. Zumal die "Bild" erfahren haben will, dass Füllkrug sich nun gegen einen Verbleib in Hannover und für einen Wechsel nach Gladbach entschieden hat.

Füllkrug darf mit Gehaltserhöhung rechnen

Füllkrug, Anton oder auch Angreifer Ihlas Bebou seien schlichtweg zu wichtig für das Team, merkte Kind aber an, sie seien Publikumslieblinge, Identifikationsfiguren und sportliche Leistungsträger. Gerade nach den Verkäufen von Salif Sané (Schalke 04), Felix Klaus (Wolfsburg) und Martin Harnik (Bremen) gehe es darum, nicht noch mehr zentrale Figuren des Teams zu verlieren. "Wir haben derzeit Überschüsse", sagte Kind, der Füllkrug nun ein deutlich verbessertes Gehaltsangebot unterbreiten will. Der Vertrag, der aktuell bis 2020 datiert, könnte danach zwei Millionen Euro pro Jahr für den 25-Jährigen ausweisen. Kind: "Wir sind voll handlungsfähig. Auch ohne Füllkrug zu verkaufen." Bleibt nur die Frage, ob die Interessenten nun aufgeben werden.

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