Stand: 14.09.2020 08:34 Uhr

HSV heute in Dresden mit Leibold als Kapitän

Linksverteidiger Tim Leibold vom Hamburger SV © Witters Foto: Tim Groothuis
Linksverteidiger Tim Leibold ist neuer Kapitän des Hamburger SV.

Viele Lichtblicke gab es beim Hamburger SV in der vergangenen Zweitliga-Saison nicht. Nur wenige Profis des sechsmaligen deutschen Fußball-Meisters konnten konstant gute Leistungen abrufen. Tim Leibold war einer von ihnen. Bemerkenswerte 16 Vorlagen und ein Tor schlugen für den 26-Jährigen in 34 Partien zu Buche - wohlgemerkt als Linksverteidiger. Nicht verwunderlich also, dass unter anderem Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart Interesse an einer Verpflichtung Leibolds zeigte. Doch der Abwehrspieler hielt dem HSV die Treue und wird die Hanseaten fortan als Kapitän aufs Feld führen. Das teilte der neue Trainer Daniel Thioune vor der Erstrundenpartie im DFB-Pokal heute (18.30 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) beim Drittligisten Dynamo Dresden mit. Leibold folgt auf Aaron Hunt, der die Binde freiwillig abgab.

Leistner und Gjasula Leibolds Stellvertreter

"Er hat eine gute Saison gespielt und viele Torvorlagen gegeben. Sein Wort hat Gewicht in der Mannschaft. Tim Leibold wird ein guter Kapitän sein", begründete Thioune seine Entscheidung pro Leibold, dessen Stellvertreter die Neuzugänge Toni Leistner und Klaus Gjasula sein werden. In Gesprächen mit Hunt habe dieser ihm zu verstehen gegeben, dass er für das Kapitänsamt nicht mehr zur Verfügung stehe, erklärte der Coach. "Wir kennen Aarons Qualitäten, er wird sich aber auch so einbringen", sagte Thioune über den 34 Jahre alten Offensivmann.

Torwart-Frage geklärt - Pollersbeck nicht im Kader

Auch die Torwart-Frage ist vor dem Pflichtspiel-Auftakt in die neue Saison geklärt. Thioune sprach Daniel Heuer-Fernandes das Vertrauen aus, was nach der Degradierung von Julian Pollersbeck zur Nummer drei allerdings wenig überraschend war. Tom Mickel wird als Ersatzkeeper mit nach Dresden reisen. Neben Pollersbeck gehören auch die verletzten Bakery Jatta und Rick van Drongelen sowie Ewerton und Jan Gyamerah nicht zum Kader für das Duell mit den Sachsen, vor denen Thioune großen Respekt hat. "Wir treffen auf eine sehr gute Mannschaft und es wird eine schwierige Aufgabe", sagte der 46-Jährige. Die Statistik spricht allerdings für einen Hamburger Erfolg. In der vergangenen Saison konnte der HSV beide Partien (2:1, 1:0) gegen Dynamo gewinnen.

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 13.09.2020 | 19:30 Uhr

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