Stand: 14.11.2018 14:07 Uhr

HSV: Kühne-Termin geplatzt - "Indiskretion"

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Klaus-Michael Kühne besitzt bis Sommer 2019 die Namensrechte am Fußballstadion des HSV.

Fast vier Jahre ist dieser denkwürdige Tag her. Dieser Meilenstein im Januar 2015: Als Logistik-Milliardär Klaus-Michael Kühne die Namenrechte des Stadions kaufte. Seit der Saison 2015/2016 heißt die Arena wieder Volksparkstadion. Die Fans jubelten - die Zeit, dass der Schriftzug eines Sponsors über dem Stadion prangte, war (erst mal) vorbei. Im kommenden Jahr allerdings läuft der Vierjahresvertrag aus. Wird der Kontrakt verlängert? Bleibt es beim heißgeliebten Namen? Das ist fraglicher denn je, denn die Verhandlungen zwischen dem Fußball-Zweitligisten und Investor Kühne sind offenbar ins Stocken geraten.

Kühne wirft "gezielte Indiskretion" vor

Nach Informationen des "Hamburger Abendblatt" (Mittwoch) hatte Kühne ein für vergangenen Montag angesetztes Treffen abgesagt. Darin sollte es um die Weiterführung der Namensrechte gehen. Der 81-Jährige soll über Indiskretionen verärgert sein. Und zwar konkret darüber, dass seine Planspiele, die Namensrechte zunächst nur um ein Jahr zu verlängern, öffentlich wurden. Auf Nachfrage des "Abendblatts" schrieb Kühne, dies sei "eine gezielte Indiskretion der HSV-Verantwortlichen, die auf diese Weise versuchen wollen, mich bezüglich weiterer Engagements zu forcieren. Je stärker das geschieht, desto geringer wird meine Neigung, noch etwas für den HSV zu tun."

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Sport aktuell | 14.11.2018 | 14:25 Uhr

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