Stand: 18.06.2019 13:20 Uhr

HSV: Kittel verpflichtet, Fein ausgeliehen

Sonny Kittel hat beim HSV für vier Jahre unterschrieben.

Einen Tag nach dem Trainingsauftakt hat der Fußball-Zweitligist Hamburger SV die nächsten Neuzugänge verpflichtet. Sonny Kittel kommt ablösefrei vom Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt an die Elbe und unterschrieb einen Vierjahresvertrag. Zudem leiht der Traditionsclub Adrian Fein vom FC Bayern München für ein Jahr aus. Das gab der HSV am Dienstag bekannt. Zuvor hatten die Hamburger bereits Torwart Daniel Heuer Fernandes (Darmstadt 98), David Kinsombi (Holstein Kiel), Jeremy Dudziak (St. Pauli) sowie Jan Gyamerah und Lukas Hinterseer (beide VfL Bochum) verpflichtet.

Boldt: Kittel wird "eine enorme Bereicherung für uns sein"

"Er wird nicht nur aufgrund seiner Erfahrung in der Liga, sondern auch wegen seiner technischen Fähigkeiten, seiner Torgefahr, seines Spielwitzes und seiner offensiven Flexibilität eine enorme Bereicherung für uns sein", erklärte Sportvorstand Jonas Boldt über den 26-jährigen Kittel. Über den 20 Jahre alten Mittelfeldspieler Fein, der von den Bayern zuletzt an Zweitligist Jahn Regensburg (21 Spiele) ausgeliehen war, sagte der HSV-Manager: "Wir haben seinen Werdegang insbesondere in der letzten Saison in Regensburg intensiv verfolgt und sind davon überzeugt, dass er uns in diesem einen Jahr weiterhelfen wird. Er ist ein feiner Fußballer und sehr selbstbewusst."

Der Kader des HSV für die Saison 2019/2020

"Freue mich, bei einem so großen Club unter Vertrag zu stehen"

"Ich freue mich riesig, dass der Wechsel geklappt hat und ich nun bei einem so großen Club unter Vertrag stehe. Dieter Hecking und Jonas Boldt haben mir seit dem ersten gemeinsamen Gespräch ein super Gefühl gegeben, dass ich hier richtig aufgehoben bin und der HSV der richtige Schritt für mich ist", so Kittel. Der Offensiv-Allrounder erzielte in der vergangenen Saison zehn Tore und gilt als raffinierter Standard-Spezialist.

Fein sieht den HSV als "Megachance"

U20-Nationalspieler Fein freut sich auf das Jahr in Hamburg: "Ich sehe es als Megachance, mich hier nicht nur fußballerisch, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln. Da ist mir die Entscheidung nach den sehr guten Gesprächen nicht mehr schwergefallen." Beide Neuzugänge werden am Mittwoch, wenn Trainer Dieter Hecking seine Mannschaft zum ersten offiziellen Training der Saison bittet, dabei sein.

Pollersbeck nach Salzburg?

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Mit Lewis Holtby, Fiete Arp und Pierre-Michel Lasogga haben bereits drei prominente Spieler den HSV verlassen. Weitere Abgänge sind geplant. So wird Keeper Julian Pollersbeck, für den in Heuer Fernandes ein Nachfolger bereits verpflichtet wurde, mit Champions-League-Starter RB Salzburg in Verbindung gebracht. Offen ist die Zukunft von Douglas Santos, Kyriakos Papadopoulos oder Rückkehrer Bobby Wood. Der HSV würde die Top-Verdiener gerne verkaufen, bislang gibt es aber (offiziell) keine Interessenten. Eine Weiterbeschäftigung in Hamburg schließt Boldt deshalb nicht aus. Keine Zukunft beim HSV haben hingegen Matti Steinmann und Finn Porath.

Schweinsteiger als Co-Trainer?

Möglich, dass die Hamburger auch ncoh einen neuen Co-Trainer präsentieren - mit einem prominenten Namen. Tobias Schweinsteiger, Bruder von Weltmeister Bastian Schweinsteiger, könnte nach Informationen der "Bild" der zweite Assistent von Hecking werden, der bereits Dirk Bremser mitgebracht hat. Tobias Schweinsteiger war früher Stürmer beim VfB Lübeck und arbeitete zuletzt beim Zweitligisten FC Juniors OÖ, dem Ausbildungsclub des österreichischen Vizemeisters Linzer ASK.

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 17.06.2019 | 19:30 Uhr