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DFB-Pokal: Bremer SV bekommt die Bayern, Braunschweig den HSV

Stand: 04.07.2021 20:26 Uhr

Der Bremer SV hat das große Los gezogen. Der Fünftligist empfängt in der ersten DFB-Pokalrunde den FC Bayern München. Für Eintracht Braunschweig fischte Losfee Thomas Broich den HSV aus dem Topf.

Ausgerechnet am Geburtstag von Bremer-SV-Trainer Benjamin Eta angelte Broich den deutschen Rekordmeister aus der Trommel. "Es ist einfach geil, megageil. Besser geht es nicht", sagte Eta unter riesigem Jubel seiner Mannschaft in der Sportschau.

"Die Vorfreude auf das Traditionsduell ist groß. Braunschweig war letztes Jahr noch Zweitligist, wir wissen also um die Schwere der Aufgabe. Natürlich wollen wir aber weiterkommen." HSV-Trainer Tim Walter

Die erste Pokalrunde findet vom 6. bis 9. August und damit eine Woche vor dem Bundesliga-Start statt - mit zahlreichen Nordduellen. Das Finale wird am 21. Mai 2022 wie üblich im Berliner Olympiastadion ausgetragen.

VIDEO: DFB-Pokal: Die Bayern kommen! Ausnahmezustand beim Bremer SV (2 Min)

Holstein Kiel zum Landesderby nach Flensburg

In Schleswig-Holstein erwartet Regionalligist SC Weiche Flensburg den Zweitligisten Holstein Kiel. Die "Störche" hatten in der vergangenen DFB-Pokalsaison für viel Furore gesorgt, den FC Bayern ausgeschaltet und erst im Halbfinale gegen den späteren Pokalsieger Borussia Dortmund den Kürzeren gezogen.

Auch Regionalligist FC Eintracht Norderstedt darf sich auf ein Nordduell freuen - mit dem Zweitligisten Hannover 96. "Gefühlt habe ich mit dem TSV Havelse und Germania Egestorf/Langreder schon hundertmal gegen Norderstedt gespielt. Das ist ein Los, mit dem wir gut leben können, auch weil wir keine weite Fahrt haben", sagte der neue 96-Coach Jan Zimmermann.

VfL Osnabrück hat wieder Bremer an der Brücke

Drittligist VfL Osnabrück empfängt derweil den Bundesliga-Absteiger SV Werder Bremen. "Mit Werder kommt eine starke Mannschaft an die Brücke. Ich freue mich jetzt schon auf dieses Nordderby und weiß, dass es unseren Fans genauso geht", sagte VfL-Sportdirektor Amir Shapourzadeh. Mit Felix Agu wird Anfang August ein alter Bekannter an die Bremer Brücke zurückkehren. "Es geht gegen alte Bekannte und Freunde, das ist ein optimales Los. Natürlich geht's in der erster Linie aber darum, dass wir weiterkommen", sagte der Ex-Osnabrücker.

"Der Hamburger SV ist ein großer Verein mit klangvollem Namen. Wir freuen uns auf ein spannendes Nordderby, hoffentlich mit zahlreichen Fans bei uns im Stadion."

FC St. Pauli gegen Titz' Magdeburger

Der FC St. Pauli hat zwar keinen Gegner aus dem Norden bekommen, mit dem 1. FC Magdeburg allerdings einen, bei dem der Trainer ein "alter Bekannter" in Hamburg ist. "Das ist ein schönes Los, ich freue mich auf das Spiel gegen den FC St. Pauli. Ich habe gegen sie schon häufig gespielt und treffe dort auf einige alte Bekannte", sagte der frühere HSV-Trainer und jetzige FCM-Coach Christian Titz.

Auch für St. Paulis Trainer Timo Schultz ist der Kollege kein Unbekannter: "Ich freue mich auf das Wiedersehen mit meinem alten Gefährten Christian Titz, mit dem ich schon einige Duelle mit unseren Jugendmannschaften hatte. Es wird sicherlich ein Duell auf Augenhöhe."

Hansa Rostock erwartet Heidenheim

Das ist mit Blick auf die Liga auch beim FC Hansa Rostock und dem 1. FC Heidenheim der Fall. "Ich bin zufrieden mit dem Los, denn mit dem 1. FC Heidenheim treffen wir gleich auf eine Mannschaft aus unserer Liga", sagte Hansa-Coach Jens Härtel.

Da die Rostocker als Zweitliga-Aufsteiger automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert waren, ist auch der Greifswalder FC als ranghöchster Verein aus Mecklenburg-Vorpommern mit dabei. Für den Oberligisten zog Broich den Bundesligisten FC Augsburg.

Greifswald freut sich riesig auf Augsburg

Roland Kroos, Vater von 2014-Weltmeister Toni Kroos, hatte sich zwar lieber den FC Bayern München oder Union Berlin als Widersacher gewünscht, zeigte sich aber auch mit den Augsburgern zufrieden: "Wir freuen uns riesig auf diese Aufgabe. In Greifswald wird man froh sein, dass ein Bundesligist zu uns kommt", sagte der Technische Direktor des Greifswalder FC.

Oldenburgs Glücksritter empfangen Fortuna Düsseldorf

Der VfL Oldenburg war wohl das Team mit der speziellsten Geschichte in den Lostöpfen. Der Fünftligist hatte im Landespokal nur einmal gespielt, ab dann wurde gelost. Viermal hatte der VfL Glück und war damit qualifiziert. Der Pokal-Debütant hat nun ein Heimspiel gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf.

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Dieses Thema im Programm:

Sportschau | 04.07.2021 | 18:30 Uhr

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