Stand: 20.01.2019 19:54 Uhr

Ex-"Wolf" Caligiuri verdirbt VfL den Auftakt

Wolfsburgs Wout Weghorst (l.) und Matija Nastasic haben den Ball im Blick.

Der VfL Wolfsburg hat zum Rückrundenauftakt nicht an die starke Schlussphase der Hinrunde anknüpfen können. Der Fußball-Bundesligist aus Niedersachsen musste sich am Sonntagabend beim FC Schalke 04 vor 58.827 Zuschauern mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Ex-"Wolf" Daniel Caligiuri wurde mit zwei Treffern zum gefeierten Mann bei den "Königsblauen". Die Mannschaft von VfL-Coach Bruno Labbadia, die vor der Winterpause mit sechs Siegen in sieben Spielen zu einem Anwärter auf einen Europapokalplatz geworden sind, rutschte mit ihren 28 Punkten aus nun 18 Spielen auf den sechsten Tabellenplatz ab.

Rexhbecaj mit Premierentor

18.Spieltag, 20.01.2019 18:00 Uhr

FC Schalke 04

2

VfL Wolfsburg

1

Tore:

  • 1:0 D. Caligiuri (8., Foulelfmeter)
  • 1:1 Rexhbecaj (20.)
  • 2:1 D. Caligiuri (78.)

FC Schalke 04: Nübel - D. Caligiuri, Salif Sané, Nastasic, Oczipka - Rudy, Stambouli - Schöpf, McKennie (90.+1 Serdar), Uth (90. Wright) - Skrzybski (90.+3 Kutucu)
VfL Wolfsburg: Casteels - William, Knoche, Brooks, Roussillon - Arnold - Gerhardt (87. Malli), Rexhbecaj (72. Brekalo) - Steffen (84. Klaus), Mehmedi - Weghorst
Zuschauer: 58827

Weitere Daten zum Spiel

Labbadia hatte auf Kapitän Josuha Guilavogui (Oberschenkelzerrung) und Daniel Ginczek (Bänderverletzung im Sprunggelenk) verzichten müssen. Elvis Rexhbecaj und Renato Steffen rückten für die beiden in die Startelf. Die erste Gelegenheit besaßen die Gäste. Eine Flanke von Yannick Gerhardt köpfte Admir Mehmedi auf das Tor der Gelsenkirchener, doch Torhüter Alexander Nübel reagierte stark (5.). S04-Coach Domenico Tedesco hatte dem 22-Jährigen den Vorzug gegenüber Ralf Fährmann gegeben. Statt eines möglichen 1:0 hieß es kurz darauf aus Sicht der Niedersachsen 0:1. William hatte gegen Alessandro Schöpf einen Foulelfmeter verschuldet. Caligiuri trat zum Strafstoß an und verwandelte (8.).

Die Norddeutschen schlugen aber schon bald zurück. Nach Vorlage von Steffen setzte Mehmedi den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten, Rexhbecaj staubte zum 1:1 (20.) ab. Für den 21-Jährigen war es im 16. Bundesligaspiel das erste Tor. Beinahe hätte Gerhardt die VfL-Fans ein weiteres Mal jubeln lassen, doch Nübel wehrte gut ab (27.). Danach passierte im ersten Durchgang nicht mehr viel. Für die überlegenen Niedersachsen wäre zur Pause mehr als nur das 1:1 dringewesen.

Caligiuri trifft ein zweites Mal

Kurz nach Wiederbeginn war VfL-Keeper Koen Casteels gefordert. Der Belgier tauchte bei einem Kopfball von Mark Uth stark ab und kratzte den Ball noch von der Torlinie (50.). Im Anschluss an die darauf folgende Ecke landete ein Kopfball von Sebastian Rudy auf der Latte. Nach einer ereignisarmen Viertelstunde bot sich dann auf der anderen Seite Wout Weghorst eine gute Möglichkeit. Der Niederländer schoss knapp am Pfosten vorbei (66.). Das rächte sich. Nachdem der agile Schalker Weston McKennie mit dem Ball am Fuß ungehindert diagonal durch das Zentrum gesprintet war, legte er am Wolfsburger Strafraum rechts auf Caligiuri ab. Der ließ Jerome Roussillon aussteigen und schoss zum 2:1 (78.) für die "Königsblauen" ein. Wolfsburg bemühte sich noch um den Ausgleich, dieser fiel aber nicht mehr.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 20.01.2019 | 22:50 Uhr