Stand: 27.02.2020 05:57 Uhr

"Wölfe" voller Zuversicht und Selbstvertrauen

Wolfsburgs Yannick Gerhardt (l.) ist vor Malmös Adi Nalic am Ball. © imago images / regios24
Wolfsburgs Yannick Gerhardt (l.) ist vor Malmös Adi Nalic am Ball.

Ein wenig war der VfL Wolfsburg zu Beginn des Jahres in eine Winterlethargie versunken, doch in den vergangenen zehn Tagen begeisterten die "Wölfe" ihre Fans mit zwei überzeugenden Siegen in der Bundesliga und gewannen zudem das Europa-League-Hinspiel gegen Malmö FF mit 2:1. Bereits heute Abend (18.55 Uhr, im NDR Livecenter) steht das Zwischenrunden-Rückspiel bei den Schweden auf dem Programm, in das der VfL voller Zuversicht und mit viel Selbstvertrauen geht.

Wolfsburgs Systemumstellung funktioniert

"Unsere Brust ist jetzt sehr breit", sagte Renato Steffen nach dem 4:0 gegen Mainz 05 mit Blick auf die Partie in Malmö. Der Schweizer machte zuletzt einen deutlichen Leistungssprung, er profitiert von den System-Umstellungen, die Trainer Oliver Glasner vorgenommen hat. Der Österreicher ist von seinem bevorzugten 3-4-3 abgerückt und ließ sein Team zuletzt in einer 4-2-3-1-Formation spielen. Die Automatismen funktionieren besser, die "Wölfe" sind deutlich torgefährlicher als noch Anfang des Jahres.

Malmö pausiert derzeit in der Liga

Obwohl vor einer Woche nur ein knapper Erfolg gelang, sieht Wolfsburgs Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt für sein Team "eine gute Ausgangsposition". Auf jeden Fall hat der VfL die größere Wettkampfhärte, da in Schweden die neue Liga-Saison erst im April beginnt.

Auf der anderen Seite könnte Malmös Coach Jon Dahl Tomasson seine Mannschaft gezielt auf die Europacup-Partie vorbereiten. Und: Die 20.000 Zuschauer können das Stadion in Malmö in einen echten Hexenkessel verwandeln. VfL-Verteidiger Paulo Otavio sieht das jedoch eher positiv: "Es ist gut, wenn wir vor vielen Leuten spielen und alle singen - das motiviert einen zusätzlich. Ich mag das, wenn die Fans gegen einen sind."

Wolfsburg fehlen mehrere Defensivspieler

Otavio dürfte von Beginn an die Chance bekommen, zu beweisen, dass er in hitziger Atmosphäre aufblüht, da Glasner in Schweden einige Defensivkräfte ersetzen muss: Jérôme Roussillon, Kapitän Josuha Guilavogui und William sind verletzt. Kevin Mbabu fehlt aufgrund einer Gelbsperre. Den Coach macht der personelle Engpass jedoch keine großen Sorgen: "Wir sind immer in der Lage, ein Tor zu erzielen - und mit diesem Selbstvertrauen fahren wir nach Schweden", so Glasner, der nach dem zähen Hinspiel mit etwas mehr Möglichkeiten für seine Offensive rechnet: "Malmö muss gewinnen, deswegen glaube ich, dass wir diesmal etwas mehr Raum bekommen werden."

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 27.02.2020 | 23:03 Uhr

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