Stand: 05.12.2019 15:46 Uhr

Eintracht Braunschweig richtet Appell an seine Ultras

Braunschweiger Fans zünden im Heimspiel gegen Zwickau Pyrotechnik.

Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig hat am Donnerstag einen Appell an die eigenen Ultras gerichtet und indirekt zum Verzicht auf Pyrotechnik aufgefordert. "Bitte nehmt Rücksicht auf unsere finanzielle Situation, bitte nehmt Rücksicht auf die Gesundheit der anderen Zuschauer", schrieb der Club in einem offenen Brief am Donnerstag.

Der Eintracht drohen 40.000 Euro Strafe

Nach mehrfachem Abbrennen von Pyrotechnik drohen dem Verein laut eigener Aussage Strafzahlungen in Höhe von über 40.000 Euro. "Über Sinn und Unsinn dieser Strafzahlungen kann man sicherlich streiten, unstrittig ist aber, dass wir uns in der aktuellen finanziellen Situation diese Strafzahlungen einfach überhaupt nicht leisten können." Um die Lizenz für die laufende Saison zu bekommen, musste Braunschweig bereits unter anderem im Personalbereich Geld einsparen. "Es wäre tragisch, wenn wir durch vielleicht noch hinzu kommende Strafen gezwungen wären, weitere Einsparungen vorzunehmen", schrieb der Club.

Gleichzeitig betonte die Eintracht: "Uns ist bewusst, dass Pyrotechnik von Ultras generell als unverzichtbares Stilmittel des Supports und der Stimmung gesehen wird. Wir sind uns aber auch sicher, dass Ihr Euch unserer gemeinsamen Verantwortung bewusst seid, unsere Eintracht wieder in die Zweite Liga zu bringen."

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Sport aktuell | 05.12.2019 | 16:25 Uhr