Stand: 10.02.2018 18:36 Uhr

Torjäger Girth schießt Meppen zum Sieg

von Sebastian Ragoß, NDR.de
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Siegtorschütze in Zwickau: Meppens Benjamin Girth.

Dank Torjäger Benjamin Girth und einer guten Defensivleistung hat der SV Meppen am Sonnabend in der Dritten Liga seinen dritten Auswärtssieg in dieser Saison gefeiert. Mittelstürmer Girth erzielte beim 1:0 (1:0) in Zwickau das Tor des Tages (22.). "Wir können es definitiv besser. Aber es ist halt so, es ist ein Ergebnissport", sagte Trainer Christian Neidhart.

Zwickau war sehr engagiert und lauffreudig. Doch auch die Meppener überzeugten kämpferisch. So sahen die knapp 4.000 Zuschauer ein temporeiches Spiel, in dem allerdings die fußballerischen Feinheiten fehlten. Mit einer Ausnahme: In der 22. Minute leitete Nico Granatowski mit einem tollen Pass einen SVM-Konter ein, den Girth nach Flanke von Markus Ballmert veredelte. Es war bereits das zwölfte Saisontor des Stürmers. Zwickau rannte weiter an und hatte durch Fabian Eisele (36.) und Ronny König (38.) auch zwei gute Gelegenheiten. Doch im Abschluss fehlte die Präzision.

SVM-Keeper Domaschke mit zwei starken Paraden

24.Spieltag, 10.02.2018 14:00 Uhr

  • FSV Zwickau
  • 0:1


  • SV Meppen

Tore: 0:1 Girth (22.)
FSV Zwickau: Brinkies - Barylla (73. Frick), Antonitsch, Acquistapace, Lange - Washausen - B.B. Bahn, Könnecke, C. Göbel (57. Gremsl) - Eisele (82. Öztürk), R. König
SV Meppen: Domaschke - Ballmert, Gebers, Vidovic, Senninger - Bähre, Leugers - Kleinsorge (81. Kremer), Wagner (73. Posipal), Granatowski (83. Deters) - Girth
Zuschauer: 3850

Weitere Daten zum Spiel

Knapp zwei Minuten nach Wiederanpfiff musste dann Meppens Keeper Eric Domaschke zum ersten Mal richtig zupacken, als er einen Flachschuss von Eisele sicher parierte. Aus ähnlicher Position versuchte es auf der anderen Seite Mike-Steven Bähre. Doch auch Zwickaus Schlussmann Johannes Brinkies war auf dem Posten (49.). Es blieb einer der seltenen Meppener Ausflüge in die gegnerische Hälfte. Die Gastgeber rannten weiter an, doch die SVM-Defensive präsentierte sich in guter Verfassung und hielt die Sachsen souverän in Schach, jedenfalls bis zur 67. Minute. Da hatte König per Kopf die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Domaschke. Zwickau erhöhte noch einmal den Druck, Davy Frick bekam die nächste gute Gelegenheit: Seinen Volleyschuss parierte Domaschke mit dem Arm (75.). Mehr hatte Zwickau allerdings in der Schlussphase nicht zu bieten, Meppen fuhr einen letztlich etwas glücklichen Dreier ein.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 10.02.2018 | 14:00 Uhr

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30 Bilder

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