Stand: 16.02.2019 10:42 Uhr

VfL Osnabrück: In Münster "Reaktion zeigen"

Fußball-Drittligist VfL Osnabrück steht vor richtungsweisenden Wochen und hat drei Spiele vor der Brust, die es in sich haben. Zunächst geht es heute (14 Uhr, live im NDR Fernsehen und im Livestream bei NDR.de) zum Derby nach Münster, danach tritt der Spitzenreiter gegen die unmittelbare Konkurrenz im Aufstiegsrennen an: Erst gastiert der Tabellendritte Halle an der Bremer Brücke, anschließend reist das Team von Trainer Daniel Thioune zum Zweiten nach Karlsruhe. Mit anderen Worten: Kann Osnabrück diese drei Partien erfolgreich gestalten, ist ein großer Schritt in Richtung Zweite Liga getan.

Mögliche Aufstellung VfL Osnabrück

Konkurrenz nutzt Patzer nicht

Dass am vergangenen Wochenende das Heimspiel mit 0:2 gegen Großaspach verloren wurde, hat sich im Nachhinein als nicht so dramatisch für den VfL erwiesen. Die Konkurrenz konnte den Patzer des Tabellenführers nicht entscheidend nutzen, spielte durch die Bank nur remis. Die Folge: Osnabrücks Vorsprung auf Karlsruhe beträgt drei Punkte, auf den Relegationsrang drei sind es komfortable sechs. Der viertplatzierte SV Wehen Wiesbaden hat schon acht Zähler Rückstand.

Thioune: "Sind bereit, eine Reaktion zu zeigen"

Entsprechend gelassen gingen die VfL-Verantwortlichen mit der ersten Pleite nach zuvor 15 ungeschlagenen Partien um. "Mit so einer Niederlage kann ich ganz gut leben, weil man sicherlich gemerkt hat, dass meine Mannschaft wollte. Es ist kein Problem, wir schütteln uns, sind immer da und bereit, eine Reaktion zu zeigen", erklärte VfL-Coach Thioune. Sein Team habe auch gegen Großaspach einiges richtig gemacht: "In der zweiten Halbzeit haben wir immer versucht, dranzubleiben. Wir haben nie gehadert, obwohl es vieles dafür gegeben hätte: das Gegentor, die zu Unrecht nicht gegebenen Elfmeter", so Thioune. Dennoch erwartet er nun eine "Leistungssteigerung in puncto Ballbesitz, Passqualität vor allem im letzten Drittel sowie im Umschalten Richtung eigene Defensive".

Lazarett lichtet sich

Personell hat sich die Lage bei den Niedersachsen etwas entspannt. Ulrich Taffertshofer, Marcos Alvarez und Sebastian Klaas, die zuvor wegen "kleinerer Wehwehchen" geschont wurden, stiegen wieder ins Mannschaftstraining ein. Positiv sieht es auch bei Konstantin Engel (Schulterbeschwerden) und Steffen Tigges (muskuläre Probleme) aus. Thioune hielt sich in Sachen Startaufstellung bedeckt ("Wir legen vor allem Wert auf unsere stabile Struktur") und überlegt, heute spontan auf die Aufstellung der Preußen taktisch zu reagieren.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 16.02.2019 | 14:00 Uhr