Stand: 09.02.2018 20:50 Uhr

Osnabrück mit furiosem Befreiungsschlag

Der VfL Osnabrück hat das wichtige "Sechs-Punkte-Spiel" in der Dritten Liga gegen den Chemnitzer FC klar gewonnen und durch den ersten Sieg des Jahres seinen Vorsprung auf die Sachsen auf sechs Punkte ausgebaut. Dank einer furiosen zweiten Hälfte feierte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune am Freitagabend einen 6:1 (1:0)-Erfolg gegen die "Himmelblauen".

Alvarez behält vom Punkt die Nerven

24.Spieltag, 09.02.2018 19:00 Uhr

  • VfL Osnabrück
  • 6:1


  • Chemnitzer FC

Tore: 1:0 Alvarez (22., Foulelfmeter) 2:0 Heider (57.) 3:0 Reimerink (62.) 4:0 Danneberg (65.) 5:0 Grote (69., Eigentor) 5:1 Baumgart (79.) 6:1 Krasniqi (87.)
VfL Osnabrück: Gersbeck - Renneke, Susac, Sama, Wachs - Danneberg (77. Krasniqi), Klaas, Groß - Alvarez (66. Sen), Heider (68. Iyoha), Reimerink
Chemnitzer FC: Tittel - Dartsch (46. Leutenecker), Scheffel, Marc. Hoffmann (25. von Piechowski), Sumusalo - Baumgart, Reinhardt - Hansch, Grote, Kluft (71. Frahn) - Slavov
Zuschauer: 7331

Weitere Daten zum Spiel

Der neue Rasen ermöglichte es den Mannschaften endlich wieder, vernünftigen Fußball zu spielen, wovon zunächst aber nichts zu sehen war. Im Duell der Kellerkinder war lange Zeit vor allem Kampf Trumpf. Chemnitz hatte in der 17. Minute die große Chance zur Führung, als Myroslav Slavov alleine auf das Osnabrücker Tor zulief. Er schob den Ball aber am linken Pfosten vorbei. Dann fasste sich Sebastian Klaas ein Herz und ging mit Tempo in den Strafraum, wo er von zwei CFC-Verteidigern in die Zange genommen wurde und einen Elfmeter zugesprochen bekam. Marcos Alvarez verwandelte sicher (22.). Ein Distanzschuss von Klaas kurz vor dem Wechsel (42.) war das letzte offensive Lebenszeichen vor dem Seitenwechsel.

Tore fast im Minutentakt

Die zweite Hälfte entschädigte dann jedoch die Osnabrücker Fans für so manche Enttäuschung in den jüngsten Partien. Zunächst vergab Marc Heider eine große Chance auf das 2:0 (54.). Doch lange ärgern mussten sich die Niedersachsen nicht: Heider schoss nur drei Minuten später nach schöner Einzelleistung das 2:0. Chemnitz brach nun vollkommen auseinander, Schlag auf Schlag fielen die Tore: Jules Reimerink traf mit einem Volleyschuss (62.), Tim Danneberg per Kopf (65.) und anschließend auch Dennis Grote per Eigentor (69.). Der Treffer von Tom Baumgart (79.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt setzte schließlich Kamer Krasniqi, der mit einem Kopfball seinen ersten Treffer in der Dritten Liga überhaupt erzielte (87.).

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 10.02.2018 | 14:00 Uhr

Mehr Sport

01:36
NDR 2

Die Zeit des HSV droht abzulaufen

17.02.2018 21:31 Uhr
NDR 2
43:54
Sportclub

Reiten: Das Championat von Neumünster

17.02.2018 16:00 Uhr
Sportclub
01:17
NDR 2