Stand: 15.02.2020 15:53 Uhr

Das neue Leid im neuen Jahr - der Heimkomplex des SVM

von Martin Schneider, NDR.de
Meppens Steffen Puttkammer (r.) und Münchens Stefan Lex beim Zweikampf © imago images / Werner Scholz
Meppens Steffen Puttkammer (r.) und Münchens Stefan Lex kämpfen um den Ball.

Der SV Meppen hat nach zuletzt zwei Heimniederlagen in Folge (0:1 gegen Waldhof Mannheim und 1:2 gegen den Chemnitzer FC) vor eigener Kulisse wieder nicht gewinnen können. Die Drittliga-Fußballer kamen am Sonnabend gegen den TSV 1860 München über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus. Meppens "Lebensversicherung" Deniz Undav erzielte die frühe Führung, die 1860-Youngster Noel Niemann ausgleichen konnte. Damit warten die Emsländer weiter auf den ersten Heimsieg im Jahr 2020. "Unter dem Strich war das ein packender Fight, der in jede Richtung hätte ausgehen können. Die Löwen waren über 90 Minuten ein uns stark fordernder Gegner. Deshalb können wir am Ende mit dem Unentschieden leben", sagte SVM-Cheftrainer Christian Neidhart nach dem Spiel.

Meppen früh aktiv, Undav wach

24.Spieltag, 15.02.2020 14:00 Uhr

SV Meppen

1

1860 München

1

Tore:

  • 1:0 Undav (4.)
  • 1:1 Niemann (50.)

SV Meppen: Domaschke - Ballmert, Osée, Puttkammer, Amin - Egerer, Leugers (65. Guder) - Tankulic (65. El-Helwe), Andermatt, Rama (81. Düker) - Undav
1860 München: Hiller - P. Steinhart, Erdmann, Berzel, Willsch - Wein, Dressel (46. Rieder) - Bekiroglu (85. Klassen), Lex, Niemann (78. Owusu) - Mölders
Zuschauer: 8200

Weitere Daten zum Spiel

Eine lange Anlaufzeit benötigten die Emsländer nicht, um der Partie ihren Stempel zunächst aufzudrücken. Nach einer Ecke von Hassan Amin segelte Markus Ballmert zwar an der Hereingabe vorbei, dafür stand Torjäger Undav goldrichtig. Der 23-Jährige traf per Kopf in der vierten Minute zum 1:0, es war bereits sein 14. Saisontreffer. Auch nach der frühen Führung spielten die Gastgeber in der Anfangsphase weiterhin schwungvoll nach vorne. Mit schnellen Bällen auf die Außen setzten sie die "Löwen" unter Druck, es mangelte jedoch am finalen Pass. Und die Münchener? Die hatten im ersten Durchgang nur zwei nennenswerte Offensivaktionen zu verzeichnen. Erst Sascha Mölders per Kopf (12.), dann Dennis Erdmann per Direktabnahme (20.) - beide scheiterten am glänzend reagierenden Erik Domaschke. Mit zunehmender Spielzeit neutralisierten sich die Mannschaften, beide Abwehrreihen standen sicher und die Offensiven beschränkten sich auf Fernschüsse.

1860 trifft, SVM verpasst "Lucky Punch"

Nach dem Seitenwechsel gehörte die Anfangsphase allerdings den "Löwen" - und wieder klingelte es nach wenigen Minuten, diesmal im Gehäuse der Meppener. Ein langer Ball von Erdmann landete mustergültig im Lauf von Niemann, der am linken Strafraumeck volley abzog (50.). Domaschke hatte dem satten Schuss nichts entgegenzusetzen - 1:1. Während die Münchner nun dranblieben und auf drei Punkte spielten, ging den Meppenern so langsam die Puste aus. Mit kleinen Fouls und gelegentlichen Kontern verschafften sich die Emsländer die berühmte Luft zum Atmen, ansonsten beherrschten die Gäste das Geschehen auf dem Feld. Kapital konnten sie jedoch nicht aus ihrer Überlegenheit schlagen.

Und kurz vor Schluss hätte der eingewechselte Hilal El-Helwe noch zum Matchwinner für die Emsländer werden können. Einmal im zweiten Durchgang gelang ihnen eine Kombination über mehrere Stationen, einmal kamen sie durch - und am Ende stand El-Helwe frei vor dem gegnerischen Tor und schoß aus sechs Metern 1860-Keeper Marco Hiller an. Es sollte heute einfach nicht sein für den SVM.

Weitere Informationen
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Ergebnisse und Tabelle 3. Liga

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Dieses Thema im Programm:

Sportreport | 15.02.2020 | 19:05 Uhr

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