Stand: 01.12.2017 20:55 Uhr

Hansa feiert den dritten Sieg in Folge

Hansa Rostock rückt in der Dritten Liga immer näher an die Aufstiegsplätze heran. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev gewann am Freitagabend mit 2:0 (0:0) beim heimstarken Halleschen FC und feierte damit den dritten Sieg in Folge. Etwas glücklich war der Erfolg allerdings, da Halle mit einem Eigentor für den Führungstreffer der Gäste sorgte. "Man muss nicht immer gut spielen, um zu gewinnen", so der trockene Kommentar von Dotchev.

Rostock mit schwacher erster Hälfte

18.Spieltag, 01.12.2017 19:00 Uhr

  • Hallescher FC
  • 0:2


  • Hansa Rostock

Tore: 0:1 Kleineheismann (54., Eigentor) 0:2 Benyamina (90.+3, Foulelfmeter)
Hallescher FC: Tom Müller - Schilk, Kleineheismann, Tob. Müller - D. Bohl (65. Landgraf), Gjasula, Zenga (82. Fennell), Baumgärtel - M. Röser - El-Helwe (76. M. Ludwig), Fetsch
Hansa Rostock: Eisele - Nadeau, Hüsing, Riedel, Holthaus - Wannenwetsch, Br. Henning - Hilßner (89. Bouziane), Alibaz (61. Väyrynen), Scherff - Benyamina (90.+5 Grupe)
Zuschauer: 10067

Weitere Daten zum Spiel

Hansa gelang es in der ersten Hälfte überhaupt nicht, an den grandiosen Auftritt vom vergangenen Wochenende (5:3 gegen Fortuna Köln) anzuknüpfen. Halle war die tonangebende Mannschaft, ohne dabei vollends zu überzeugen. Immerhin hatten die Hausherren in Person von Mario Röser die beiden besten Chancen vor dem Seitenwechsel: Zunächst verpasste er mit einer Direktabnahme nur knapp das Tor (14.), dann ging sein Distanzschuss einen knappen Meter über das Ziel (20.). Eingreifen musste Rostocks Keeper Kai Eisele, der den verletzten Janis Blaswich ersetzte und sein Debüt feierte, also nicht. Dotchev konnte mit dem Auftritt seines Teams nicht zufrieden sein und machte seinem Unmut nach einer guten halben Stunde auch lautstark Luft.

Eigentor nach Spielunterbrechung

Doch wenn man selbst nicht trifft, hilft ja mitunter der Gegner: In der 54. Minute brachte Joshua Nadeau den Ball flach vor das Tor, Halles Stefan Kleineheismann bugsierte ihn ins eigene Netz. Gerade erst hatte die Partie wieder begonnen, nachdem Schiedsrichter Steffen Brütting (Effeltrich) sie für einige Minuten unterbrochen hatte, weil im Rostocker Fanblock im Rahmen einer Choreografie Rauchbomben gezündet worden waren. Mathias Fetsch hatte wenig später den Ausgleich auf dem Kopf - zum ersten Mal konnte sich Eisele auszeichnen. Es blieb ein sehr kurzes Strohfeuer des HFC. Hansa nahm geschickt das Tempo aus der Partie und ließ keine weiteren guten Gelegenheiten der Hausherren zu. In der Nachspielzeit dann die endgültige Entscheidung: Soufian Benyamina verwandelte einen berechtigten Foulelfmeter.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 02.12.2017 | 14:00 Uhr

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