Stand: 24.08.2019 06:18 Uhr

Auch Rückschläge steckt die "neue Eintracht" weg

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Stephan Fürstner wird der Eintracht monatelang fehlen.

Stephan Fürstner bleibt der Pechvogel beim Fußball-Drittligisten Eintracht Braunschweig. In der vergangenen Saison stand der damalige Kapitän noch in 34 Partien auf dem Platz. Dann verpasste er die Sommervorbereitung wegen eines Muskelfaserrisses, danach den Saisonstart wegen einer Operation am Innenohr. Gerade hatte der Routinier den Trainingsrückstand aufgeholt und schickte sich an, für die Partie heute (14 Uhr, im NDR Livecenter) gegen die Würzburger Kickers erstmals im Kader zu stehen - da folgte der nächste Rückschlag: Wegen eines Muskelteilabrisses im Oberschenkel fällt der 31-Jährige für die gesamte Hinrunde aus. Kommenden Dienstag wird Fürstner operiert.

Flüthmann: "Kader in der Breite gut aufgestellt"

"Dass Stephan sich erneut verletzt hat, ist extrem bitter. Es tut mir für ihn persönlich sehr leid, auch für die Mannschaft ist sein Ausfall ein großer Verlust. Wir wünschen 'Fürste' gute Besserung", erklärte Braunschweigs Trainer Christian Flüthmann.

Dass die Eintracht personelle Rückschläge dieser Art aber verkraften kann, zeigte nicht zuletzt die Partie am vergangenen Sonntag in Kaiserslautern (3:0). Da kam für den angeschlagenen Benjamin Kessel Debütant Alfons Amade ins Spiel und krönte seinen ersten Drittliga-Einsatz mit einer Torvorlage und einem herausgeholten Handelfmeter. Auch die eingewechselten Danilo Wiebe und Leandro Putaro waren als Passgeber und Torschütze entscheidend am Auswärtssieg beteiligt. "Da sieht man, dass unser Kader auch in der Breite gut aufgestellt ist", freute sich Trainer Flüthmann. Es seien "eben nicht nur die ersten zwölf oder 13 Spieler", mit denen der BTSV solchen Situationen Stand halten könne. Und das gebe Selbstvertrauen.

Fejzic gegen Würzburg wohl wieder im Tor

Selbstbewusst zeigte sich in Kaiserslautern auch Marcel Engelhardt, der zum zweiten Mal den erkrankten Stammtorwart Jasmin Fejzic vertrat und dabei wie schon bei seiner Einwechslung in Magdeburg (4:2) ohne Gegentor blieb. Der 26-Jährige glänzte nicht nur mit starken Paraden, sondern auch mit Nervenstärke, als er beispielsweise an der Strafraumlinie mit einem Haken Kaiserslauterns Angreifer Christian Kühlwetter ins Leere laufen ließ. Dennoch sitzt Engelhardt gegen Würzburg aller Voraussicht nach wieder auf der Bank. "Wenn Jasmin Fejzic wieder das Signal gibt, dass er zu 100 Prozent fit ist, steht er auch wieder im Tor", kündigte Flüthmann an.

Mögliche Aufstellung Eintracht Braunschweig

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Bundesligashow | 24.08.2019 | 15:00 Uhr