Stand: 03.03.2019 17:10 Uhr

Eintracht Braunschweig: Ärgerliche Nullnummer in Jena

von Matthias Heidrich, NDR.de

Nach zwei Siegen in Folge hat der Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig den dritten beim FC Carl Zeiss Jena verpasst. Das Kellerduell auf schwachem Niveau endete am Sonntag torlos. Ärgerlich für den Tabellen-17. aus Niedersachsen. Denn mit einem "Dreier" hätten die "Löwen" nach Punkten mit Großaspach auf dem ersten Nichtabstiegsplatz gleichziehen können. Doch zum Sieg fehlte den Braunschweigern in Jena schlichtweg offensive Klasse. "Beide Mannschaften haben das defensiv sehr gut gemacht. Wir sind mit dem Punkt zufrieden, wir können nicht jedes Auswärtsspiel gewinnen. Am Ende war es ein leistungsgerechtes 0:0. Wir nehmen den Punkt gerne mit", sagte Eintracht-Trainer André Schubert.

Schlagabstausch ohne Tiefschläge

26.Spieltag, 03.03.2019 14:00 Uhr

FC CZ Jena

0

Braunschweig

0

Tore:
FC CZ Jena: Koczor - Slamar (84. Fl. Brügmann), Grösch, Volkmer, Fassnacht - Eckardt (78. Bock), Schau, Kübler, Tchenkoua (86. Fe. Brügmann) - Starke, P. Tietz
Braunschweig: Fejzic - B. Kessel, Menz (65. Bulut), Nkansah (86. Burmeister), Kijewski - Bär (65. Düker), Rütten, Fürstner, Nehrig - P. Hofmann, Feigenspan
Zuschauer: 6173

Weitere Daten zum Spiel

Es herrrschte geschäftige Betriebsamkeit auf dem Platz in der ersten Hälfte, von beiden Seiten. Das Problem: Es kam nichts voran, auf beiden Seiten. Braunschweig und Jena boten sich einen offenen Schlagabtausch, ohne tatsächlich Tiefschläge auszuteilen. Der Volleyschuss aus der Drehung von Philipp Hoffmann über die Querlatte ging als einzige Eintracht-Chance durch (27.), ansonsten herrschte vor den Toren Langeweile. Es wurde viel gerannt, oft gegrätscht und auch nicht selten geflucht, aber das spielerische Niveau war überschaubar.

Bulut vergibt die große Möglichkeit

Das änderte sich auch nach Wiederanpfiff nicht. Die Niedersachsen hatten die Partie defensiv ganz gut im Griff. Aber nach vorne ging weiterhin nicht viel - zu wenig Präzision, zu wenig kluge Laufwege. In der 72. Minute kam zum ersten Mal wirklich Aufregung in die Partie. Jena wurde ein indirekter Freistoß am Fünfmeterraum zugesprochen. Doch die vielbeinige Eintracht-Mauer blockte den Versuch von Philipp Tietz ab. Auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Onur Bulut die große Möglichkeit zum Siegtor für die Eintracht, ging in der Nachspielzeit alleine durch. Doch Jenas Keeper Raphael Koczor parierte stark. Eine bessere Möglichkeit bekamen die Braunschweiger nicht mehr.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 03.03.2019 | 22:50 Uhr