Stand: 10.02.2019 19:46 Uhr

DFB-Pokal: Werder zu Schalke, HSV nach Paderborn

Werder Bremen tritt im DFB-Pokal auf Schalke an, der HSV bei Paderborn.

Der Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat für das Viertelfinale im DFB-Pokal eine schwere Aufgabe zugelost bekommen. Die Hanseaten müssen beim Ligakonkurrenten FC Schalke 04 antreten. Für den Zweitliga-Tabellenführer Hamburger SV zog Handball-Nationalspieler Fabian Böhm von der TSV Hannover-Burgdorf ebenfalls ein Auswärtsspiel - beim Ligakonkurrenten SC Paderborn. Die Viertelfinalspiele werden am 2. und 3. April ausgetragen. Das Finale in Berlin wird am 25. Mai angepfiffen.

"Wenn wir ins Finale wollen, müssen wir jeden schlagen

"Wir hätten uns natürlich ein Heimspiel gewünscht. Aber wer in Dortmund gewinnt, kann auch auf Schalke gewinnen", sagte Werders Mittelfeldmann Philipp Bargfrede. Am vergangenen Dienstag hatten sich die Bremer im Achtelfinale im Elfmeterschießen beim Bundesliga-Spitzenreiter durchgesetzt. Der Blick von Torwart Jiri Pavlenka geht derweil schon etwas weiter voraus: "Wenn wir ins Finale wollen, müssen wir jeden schlagen. Egal wo und gegen wen."

HSV-Sportvorstand Ralf Becker nahm das Los mit gemischten Gefühlen auf: "Leider hat es nicht mit einem Heimspiel geklappt. Sportlich gesehen ist Paderborn eine richtig gute Zweitligamannschaft. Es wird eine schwierige Aufgabe, aber wir wollen natürlich weiterkommen." Die Hamburger hatten ebenfalls am Dienstag im Achtelfinale den Bundesligisten 1. FC Nürnberg ausgeschaltet.

Paderborns Uwe Hünemeier sieht das Heimspiel gegen den HSV als gute Möglichkeit, um ins Halbfinale einzuziehen. "Mehr kannst du nicht erwarten, wenn du eine Chance auf das Weiterkommen haben willst", schrieb der Abwehrspieler bei "Twitter".

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Schweres Los für Wolfsburgs Frauen

Bei den Frauen bekam der letzte Vertreter aus dem Norden, der VfL Wolfsburg, einen schweren Gegner zugelost. Der Titelverteidiger und aktuelle Tabellenführer der Bundesliga empfängt im Viertelfinale den Dritten, Turbine Potsdam. "Wolfsburg gegen Potsdam ist die Knaller-Partie. Aber auch die anderen Spiele sind interessant", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die als Ziehungsleiterin fungierte, in der ARD-Sportschau. Gespielt wird die Runde der letzten Acht bei den Frauen am Mittwoch, den 13. März. Das Finale steigt am 1. Mai in Köln.

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Sportclub | 10.02.2019 | 22:50 Uhr

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