Stand: 02.11.2019 17:51 Uhr

Nächste Niederlage: Bei Wolfsburg ist der Wurm drin

von Matthias Heidrich, NDR.de

Nach der herben 1:6-Niederlage im DFB-Pokal gegen Leipzig hat der VfL Wolfsburg auch in der Fußball-Bundesliga eine Pleite hinnehmen müssen. Die Niedersachsen kassierten mit dem verdienten 0:3 (0:0) am Sonnabend bei Borussia Dortmund die erste Niederlage im zehnten Saisonspiel (zuvor vier Siege und fünf Unentschieden). Eine kleine Krise wollte Maximilian Arnold im NDR Interview nicht ausmachen: "Wir sind ja jetzt nicht Tabellen-18., da sollten wir die Kirche im Dorf lassen. Wir machen einfach so weiter."

Josuha Guilavogui, Kapitän des VfL Wolfsburg

VfL-Kapitän Guilavogui: "Wir müssen wieder aufstehen"

Zwei Niederlagen mit neun Gegentoren, das hat den VfL Wolfsburg nach seiner Erfolgsserie getroffen: Schwer zu akzeptieren für Kapitän Josuha Guilavogui, der trotzdem zuversichtlich nach vorne schaut.

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Schiedsrichter-Wechsel in Hälfte eins

10.Spieltag, 02.11.2019 15:30 Uhr

Bor. Dortmund

3

VfL Wolfsburg

0

Tore:

  • 1:0 T. Hazard (52.)
  • 2:0 Guerreiro (58.)
  • 3:0 M. Götze (88., Handelfmeter)

Bor. Dortmund: Hitz - Piszczek, Akanji, Hummels, Guerreiro - Weigl, Dahoud (70. Witsel) - Hakimi, Reus (28. M. Götze), T. Hazard - Brandt (89. Alcácer)
VfL Wolfsburg: Pervan - Tisserand (79. Brekalo), Bruma, Brooks - William, Guilavogui, Arnold, Roussillon (89. Steffen) - Victor, Nmecha (66. Klaus) - Weghorst
Zuschauer: 80200

Weitere Daten zum Spiel

Langweilig oder taktisch gut gespielt? Das war die Frage nach den ersten 45 Minuten. Die erste Hälfte bot wenig Aufreger, vor allem vor dem Tor des VfL Wolfsburg, was für die gute Defensivtaktik der Niedersachsen sprach. Nach vorne hätte es bei der Mannschaft von Trainer Oliver Glasner durchaus etwas mehr sein können. Unter die Rubrik "selten gesehen" fiel der Schiedsrichter-Wechsel nach einer halben Stunde. Referee Tobias Welz musste mit einer Verletzung raus und fungierte fortan als vierter Offizieller an der Seitenlinie. Auf dem Feld übernahm der bisherige Linienrichter Martin Thomsen die Spielleitung und hatte so fünf Minuten Nachspielzeit auf der Uhr.

Die hätte VfL-Verteidiger Jeffrey Bruma mit einem Paukenschlag abschließen können, wenn er die Kopfballverlängerung von Anthony Brooks am zweiten Pfosten ins Tor gedrückt hätte. So wäre die erste Dreiviertelstunde der "Wölfe" sogar als perfekt durchgegangen. Auch der Antritt samt Lattentreffer von Youngster Lukas Nmecha, der sein Startelf-Debüt feierte, hätte mehr verdient gehabt (22.).

Hazard, Guerreiro und Götze treffen für Dortmund

Umso überraschender, dass sich der VfL nach der Pause zwei Mal in der Rückwärtsbewegung düpieren ließ. Thorgan Hazard (52.) und Raphael Guerreiro (58.) ließen sich nicht lange bitten und besorgten mit einem Doppelschlag eine 2:0-Führung für den BVB. Wolfsburg versuchte, sich noch einmal aufzubäumen, hatte durch Joao Victor eine gute Möglichkeit, die Marwin Hitz im Dortmunder Tor verhinderte, doch eine echte Wende konnten die Niedersachsen dem Spiel nicht mehr geben. Der verwandelte Handelfmeter von Mario Götze, verursacht durch Bruma, zog in der 88. Minute den Strich unter einen gebrauchten Tag für die Wolfsburger.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 03.11.2019 | 22:50 Uhr

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