Stand: 05.12.2019 16:13 Uhr

VfL Wolfsburg: Optimistisch ins gallische Dorf

Wolfsburgs Jerome Roussillon (l.) kämpft mit Freiburgs Janik Haberer um den Ball. © dpa Foto: Patrick Seeger
Wer setzt sich am Sonnabend durch: Freiburg oder Wolfsburg?

Der jüngste Misserfolg ist abgehakt, beim VfL Wolfsburg richtet man den Blick nach vorn. Nach der auch für VfL-Trainer Oliver Glasner "enttäuschenden Niederlage" gegen Werder Bremen gilt die Konzentration nun dem schweren Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Sonnabend, 15.30 Uhr/im NDR Livecenter). Der Sportclub ist das Überraschungsteam der Liga und genießt auch bei Glasner große Sympathien: "Freiburg war schon immer so etwas wie das gallische Dorf, das häufig für Furore gesorgt hat." Auch in dieser Saison sei es nicht einfach dort zu gewinnen, warnte der 45jährige.

SC Freiburg mit guter Heimbilanz

Freiburg hat nur eines seiner sechs Heimspiele verloren. Einen großen Anteil daran hat für Glasner auch Christian Streich.

Der langjährige SC-Trainer ist für den Österreicher eine "Institution". Streich passe perfekt zum SC Freiburg, lobte Glasner seinen Kollegen, der für seine engagierten Auftritte an der Seitenlinie bekannt ist. Da wo die Breisgauer stehen, möchten die Niedersachsen gerne hin: auf Platz sechs der Bundesliga-Tabelle, der am Ende der Saison die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb bedeuten würde.

VfL Wolfsburg fast in Bestbesetzung

Personell kann Glasner aus dem Vollen schöpfen. "Die Leistungen zeigen wieder nach oben. Die Mannschaft ist fit", zeigte sich Glasner trotz des 2:3 gegen Werder optimistisch. Der VfL-Coach muss am Sonnabend lediglich auf die Langzeitverletzten Ignacio Camacho, Yunus Malli und Ismail Azzaoui verzichten.

Zum Kader gehören wird definitiv Daniel Ginczek. Der Stürmer, der beim 2:3 gegen Werder sein Saisondebut feierte, hat seine langwierige Rückenverletzung auskuriert.

Spektakuläres Spiel in der vergangenen Saison

In der vergangenen Saison trennten sich die beiden Teams in einem spektakulären Spiel 3:3. Der VfL führte drei Mal, musste am Ende aber froh sein, nicht verloren zu haben. Das 4:3 des Sportclubs in der Nachspielzeit wurde erst nach Videobeweis nicht anerkannt.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 08.12.2019 | 22:50 Uhr

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