Stand: 08.12.2019 09:47 Uhr

Werder will sich von Paderborn nicht ärgern lassen

Mit Pflichtsiegen ist es in der Bundesliga so eine Sache. Vor allem wenn man wie Werder Bremen gerade erst eine lange Negativserie beendet hat. Doch wann, wenn nicht gegen den Letzten, soll die Durststrecke im Weserstadion beendet werden? Und so betonte Trainer Florian Kohfeldt vor dem Duell mit Aufsteiger SC Paderborn (heute, 18 Uhr/im NDR Livecenter) zwar, dass ein "Pflichtsieg zu hoch gegriffen" sei, sagte aber auch: "Natürlich ist es unser Anspruch, in diesem Heimspiel als Sieger vom Platz zu gehen. Das ist elementar für uns." Letztmals gewannen die Hanseaten in der Liga zu Hause gegen den FC Augsburg (3:2), und das ist schon mehr als ein Vierteljahr her.

Sargent fehlt - Moisander dabei?

Bis auf Josh Sargent, für den nach einer Muskelverletzung das Fußball-Jahr bereits beendet ist, kann Kohfeldt gegen die Ostwestfalen auf seinen erfolgreichen Kader aus dem Wolfsburg-Spiel (3:2) zurückgreifen. Philipp Bargfrede konnte zuletzt zwar nur individuell trainieren, am Freitag gab es aber Entwarnung: "Bargfrede ist bereit für einen Einsatz", twitterten die Bremer. Womöglich kehrt sogar noch Abwehrchef und Kapitän Niklas Moisander in den Kader zurück. Kohfeldt erklärte: "Es sieht gut aus bei ihm. Er hat die Trainingswoche gut überstanden, und wir werden gemeinsam mit ihm entscheiden, ob es für Sonntag reicht."

Paderborn defensiv noch schlechter als Werder

Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt © imago images/Nordphoto Foto: Ewert
Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt ist voll fokussiert.

Verstärkung für die Defensive können die Norddeutschen auf jeden Fall gebrauchen. Mit 28 Gegentoren stellt das Kohfeldt-Team die drittschlechteste Abwehr der Liga.

"Paderborn hat ein herausragendes Konterspiel und hat bisher alle großen Teams geärgert", warnte der Coach. Manager Frank Baumann meinte: "Mich hat es erleichtert, dass die Mannschaft für ihre Leistung in Wolfsburg belohnt wurde. Trotzdem haben die Spieler auch direkt nach dem Spiel Voraussicht gezeigt. Sie wissen, dass noch einiges zu tun ist."

Vor allem dank Milot Rashica läuft es offensiv deutlich besser. Und so weiß Kohfeldt: "Ohne Frage gibt es auch Möglichkeiten, gegen Paderborn Tore zu erzielen." Zur Gegentreffer-Statistik gehört nämlich auch, dass Paderborn wie Mainz (je 32) noch mehr Tore hinnehmen musste.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 08.12.2019 | 22:50 Uhr

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