Stand: 23.02.2018 22:24 Uhr

Wolfsburg: Immerhin ein Punkt bei Labbadia-Debüt

von Sebastian Ragoß, NDR.de
Mit vollem Einsatz dabei: der neue VfL-Coach Bruno Labbadia.

Die "Remis-Könige" des VfL Wolfsburg haben auch beim Debüt ihres neuen Trainers Bruno Labbadia unentschieden gespielt. Zum Auftakt des 24. Bundesliga-Spieltags kamen die Niedersachsen zu einem 1:1 (1:1) beim 1. FSV Mainz 05 und so immerhin zu einem Teilerfolg. Durch die Punkteteilung bleiben die "Wölfe" in der Tabelle einen Zähler vor den Rheinhessen. "Viele Dinge sind aufgegangen", bilanzierte Labbadia. Lob gab es von Routinier Paul Verhaegh: "Der Trainer macht einen guten Eindruck und hatte einen Plan. Er hat uns gut eingestellt."

Brekalo sorgt für einen Auftakt nach Maß

Der neue VfL-Coach erlebte einen Einstand, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann: In der sechsten Minute flankte William den Ball flach in den Strafraum, wo Josip Brekalo ihn zunächst nicht traf, dann aber gedankenschnell ins Tor schoss (6.). Die Labbadia-Elf, im 4-2-3-1 mit den beiden Spielmachern Daniel Didavi und Yunus Malli, machte in der Anfangsviertelstunde einen guten Eindruck und hätte beinahe das 2:0 markiert. Josuha Guilavogui traf mit seinem Kopfball im Anschluss an eine Ecke aber nur die Oberkante der Latte (11.). Mainz kam anschließend besser in die Partie, viel hatten die Gastgeber offensiv jedoch nicht zu bieten. Nur wenn der quirlige Robin Quaison am Ball war, wurde es gefährlich für den VfL. Der Schwede zwang nach schönem Solo Koen Casteels zu einer Parade (14.) und setzte gut zehn Minuten später Danny Latza gekonnt in Szene (25.).

Malli mit zu viel Zeit zum Nachdenken

Die "Wölfe" waren nach dem guten Auftakt zu passiv und kassierten deshalb nicht unverdient kurz vor der Pause den Ausgleich. Riechedly Bazoer ließ sich viel zu einfach den Ball abnehmen, Mainz schaltete schnell um und brachte Gerrit Holtmann auf dem linken Flügel ins Spiel. Dessen Flanke verlängerte der gerade erst eingewechselte Yoshinori Muto über die Linie (44.). Der Treffer war ein seltenes Glanzstück der 05er, die allerdings mit viel Einsatz und Lauffreude auch die Wolfsburger nicht zur Entfaltung kommen ließen. Doch dann hatte Malli plötzlich die Mega-Chance zur erneuten Führung. Der Ex-Mainzer startete aus der eigenen Hälfte und stand deshalb beim Pass von Brekalo nicht im Abseits. Lange, wohl zu lange, konnte er über den Abschluss nachdenken - und schob den Ball schließlich einen halben Meter am rechten Pfosten vorbei (63.).

20 Minuten tat sich fast nichts, ehe die "Wölfe" fast durch einen Glückstreffer doch noch zu drei Punkten gekommen wären. Eine verunglückte Flanke von Didavi landete zur Überraschung aller am Pfosten (84.). Beinahe wären die Niedersachsen in der Nachspielzeit noch kalt erwischt worden. Anthony Ujah scheiterte am stark reagierenden Casteels.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 23.02.2018 | 22:40 Uhr

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