Stand: 01.10.2018 15:57 Uhr

Breitenreiter und Heldt trotz Krise fest im Sattel

Beim noch sieglosen Fußball-Bundesligisten Hannover 96 wird der Absturz auf den letzten Tabellenplatz zunächst keine personellen Konsequenzen haben. Vereinschef Martin Kind stärkte Trainer André Breitenreiter und Manger Horst Heldt am Tag nach dem 1:4 bei Eintracht Frankfurt, der vierten Pleite in Folge, den Rücken. "Ich habe volles Vertrauen in die Sportliche Leitung. Sie hat bisher alle ihre Ziele bei Hannover 96 erreicht. Wir haben die Verträge mit Trainer André Breitenreiter und Manager Horst Heldt vorzeitig verlängert, weil wir von ihrer Arbeit überzeugt sind. Daran hat sich auch nach dem für uns alle unbefriedigenden Saisonstart nichts geändert", erklärte der Clubboss.

Heldts Einkaufspolitik bald auf dem Prüfstand?

Vor Kind hatte bereits Heldt trotz der sportlichen Talfahrt zur Besonnenheit gemahnt. "In erster Linie müssen wir die Ruhe bewahren. Keine Panik! Die brauchen wir nicht, sie wäre fehl am Platz", sagte der Manager nach dem schwachen Auftritt der Niedersachsen beim DFB-Pokalsieger: "Wir müssen auf den Zusammenhalt achten. Wenn nur einer ausschert, ist es das pure Gift." Wie Breitenreiter hatte der 48-Jährige seinen Kontrakt bei den "Roten" erst vor Kurzem bis 2021 verlängert. Sollte 96 allerdings nicht in Bälde in die Erfolgsspur finden, könnte es für ihn trotz langfristigen Arbeitspapiers ungemütlich an der Leine werden. Von den Sommerzugängen, für die Heldt verantwortlich zeichnet, konnte bis dato lediglich Walace einigermaßen überzeugen. Schmerzlich vermisst wird insbesondere der zum FC Schalke 04 abgewanderte Abwehrchef Salif Sané, für den kein adäquater Ersatz geholt wurde.

Sonnabend Kellerduell mit VfB Stuttgart

Kind ist sich aber sicher, mit dem aktuellen Personal die Wende schaffen zu können. "André Breitenreiter und Horst Heldt werden jetzt in Ruhe sachlich und kritisch analysieren und die richtigen Maßnahmen ergreifen. Dann bin ich sicher, dass beide gemeinsam und mit der Mannschaft schnell den Turnaround schaffen", sagte der Vereinschef. Am kommenden Sonnabend bietet sich Hannover im Kellerduell mit dem VfB Stuttgart (15.30 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) die Gelegenheit zum Befreiungsschlag. Allerdings dürften die Schwaben nach dem 2:1-Erfolg gegen Werder Bremen, ihrem ersten Saisonsieg, selbstbewusst an die Leine reisen.

Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 01.10.2018 | 16:25 Uhr

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