Stand: 14.12.2019 10:13 Uhr

Braunschweig - Meppen: Knipst Undav bei seiner "Ex"?

Deniz Undav vom SV Meppen beim Torjubel © imago images/Werner Scholz Foto: Werner Scholz
Topscorer der Dritten Liga: Meppens Stürmer Deniz Undav.

Es war eines der schönsten Meppener Tore der Saison: Beim 3:1-Sieg gegen Preußen Münster am vergangenen Montag traf Deniz Undav per Heber. Eine großartige Aktion des 23-Jährigen, der aktuell nicht nur der Schlüssel-Spieler der Emsländer ist, sondern mit zehn Treffern und zehn Vorlagen sogar der Top-Scorer der Dritten Liga. Der SV Meppen holte den Torjäger (Trainer Christian Neidhart: "Ein absoluter Drecksack in der Box") im Sommer 2018 ablösefrei aus der zweiten Mannschaft von Eintracht Braunschweig. Nun kommt es zum Wiedersehen mit seinem früheren Club. Heute (14 Uhr/im Livecenter bei NDR.de) treten die Meppener zum Niedersachsen-Duell im Eintracht-Stadion an.

Meppen mit zwei gebürtigen Braunschweigern

Nicht nur für Undav dürfte die Reise in die Löwenstadt etwas Besonderes sein. In Neidhart und Stürmer Julius Düker hat der SVM zwei gebürtige Braunschweiger in seinen Reihen. "Wir fahren mit einem positiven Gefühl und mit einer ganz, ganz breiten Brust nach Braunschweig", sagte Neidhart in einem Interview von "MagentaSport". "Dort wollen wir den Abstand auf Braunschweig verkürzen. Solange wir diesen Lauf haben, wollen wir das ausnutzen."

Proschwitz hat noch Luft nach oben

Mit "diesem Lauf" meint der 51-Jährige: sieben Drittliga-Spiele ohne Niederlage und den Sprung auf Platz sechs der Tabelle (27 Punkte). Braunschweig hat aktuell fünf Punkte mehr auf dem Konto und ist Dritter. Auch bei der Eintracht kommt es für einen Angreifer zum Wiedersehen mit seiner "Ex". Nick Proschwitz, als SVM-Knipser der Vorgänger von Undav, war im Sommer unter einigem Getöse nach Braunschweig gewechselt. Im direkten Vergleich mit dem zehn Jahre jüngeren Undav kann der 33-Jährige in dieser Saison bisher nicht mithalten (vier Tore).

Eintracht zuletzt mit Nullnummer

Zuletzt blieb seine gesamte Mannschaft beim 0:0 in Mannheim ohne Treffer - erstmals unter dem neuen Trainer Marco Antwerpen. Der 48-Jährige lobte anschließend die Defensivleistung seiner Mannschaft: "Das war viel Leidenschaft und Aggressivität drin." Eine stabile Verteidigung braucht die Eintracht auch gegen Meppen - wenn der Mann der Stunde zu Besuch ist.

Dieses Thema im Programm:

Sportreport | 14.12.2019 | 18:05 Uhr

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