Stand: 16.02.2019 17:07 Uhr

3:1 - wichtiger Dreier für Eintracht Braunschweig

von Johannes Freytag, NDR.de
Etwa 1.000 mitgereiste Fans aus Braunschweig bejubelten den Sieg der "Löwen" bei Fortuna Köln.

Eintracht Braunschweig hat nach der Niederlage vergangene Woche gegen Wehen Wiesbaden (2:3) wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Die Mannschaft von Trainer André Schubert setzte sich am Sonnabend bei Fortuna Köln mit 3:1 (0:0) durch. Nach 65 Minuten und dem 0:1-Rückstand hatten die bis dahin schwachen Niedersachsen schon wie der Verlierer ausgesehen, schlugen dann aber gnadenlos zurück: Philipp Hofmann, Christoph Menz und Mike Feigenspan drehten die Partie für den BTSV, der den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf drei Zähler verkürzt hat. "Wir sind sehr glücklich über den Sieg. In der ersten Halbzeit haben wir wenig zugelassen, aber wir waren nicht zufrieden. Wir wollten eigentlich mutiger hinten raus spielen und sind natürlich froh, dass wir nach dem Gegentreffer schnell zurückgekommen sind", erklärte Schubert.

Harmlose BTSV-Offensive, Otto verletzt raus

24.Spieltag, 16.02.2019 14:00 Uhr

Fortuna Köln

1

Braunschweig

3

Tore:

  • 1:0 Dahmani (65.)
  • 1:1 P. Hofmann (67.)
  • 1:2 P. Hofmann (70.)
  • 1:3 Feigenspan (85.)

Fortuna Köln: Rehnen - Kyere, M. Fritz, Uaferro - Ernst, Brandenburger (71. Andersen), Kegel, Eberwein, Bröker - Scheu (74. Ngamukol), Pintol (63. Dahmani)
Braunschweig: Fejzic - B. Kessel, R. Becker, Nkansah, Kijewski - Nehrig, Menz - Otto (42. Feigenspan), Fürstner (77. Pfitzner), Bär (87. Rütten) - P. Hofmann
Zuschauer: 3943

Weitere Daten zum Spiel

Der BTSV-Coach stellte seine Elf gegenüber der Vorwoche auf drei Positionen um. Menz durfte an alter Wirkungsstätte im defensiven Mittelfeld ran, den Sturm der Eintracht bildeten Youngster Yari Otto und Hofmann. "Wir wollen versuchen, das Spiel aktiv zu gestalten und nicht nur netter Gast zu sein", hatte Schubert vor der Partie angekündigt. Allein, sein Team setzte diese Vorgabe nicht um. Fortuna Köln dominierte die Partie und kam durch Michael Eberwein (10.) und Robin Scheu (13.) zu guten Torgelegenheiten. Offensivaktionen der Braunschweiger waren hingegen Mangelware, die Eintracht leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau. Erst in der 28. Minute gelang den Gästen durch Bernd Nehrig der erste Torschuss, mit dem Fortuna-Keeper Nicolai Rehnen allerdings keine Mühe hatte. Zu allem Überfluss gab es kurz vor der Halbzeitpause noch einen personellen Rückschlag für die Niedersachsen: Otto musste verletzt raus - für ihn kam Feigenspan (42.).

Erst nach dem Rückstand dreht Braunschweig auf

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Jubel bei den "Löwen": Zwei Tore binnen fünf Minuten drehen die Partie.

Im zweiten Durchgang durften die gut 1.000 mitgereisten Braunschweiger Fans erst einmal tief durchatmen, als Jasmin Fejzic gegen Kölns Benjamin Pintol das 0:1 verhinderte (51.). Auf der Gegenseite hätte Nehrig den Spielverlauf auf den Kopf stellen können: Der frühere St.-Pauli-Profi rannte alleine aufs Fortuna-Gehäuse zu, legte sich dabei allerdings den Ball ein wenig zu weit vor - Chance vertan (56.). Besser machten es die Gastgeber: Der gerade erst eingewechselte Hamdi Dahmani startete aus leicht abseitsverdächtiger Position in einen Steilpass, umkurvte Fejzic und schob zum 1:0 ein (65.).

Doch dann kam die große Wende zugunsten der Braunschweiger: 108 Sekunden nach dem Gegentor überlupfte Hofmann den herausstürzenden Rehnen zum Ausgleich (66.), kurz darauf flog ein Freistoß von Menz aus dem Halbfeld in den Kölner Strafraum, Hofmann streichelte ihn per Kopf in den Winkel (70.). Binnen fünf Minuten hatten die Niedersachsen die Partie gedreht - und hätten nur 180 Sekunden später beinahe nachgelegt: Marcel Bär umkurvte Rehnen, stolperte den Ball allerdings ins Aus (73.). Das dritte Braunschweiger Tor fiel dann aber doch noch: Feigenspan sorgte vier Minuten vor dem Ende für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

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Hallo Niedersachsen | 16.02.2019 | 19:30 Uhr