Stand: 25.08.2019 20:47 Uhr

3:0 - VfL Wolfsburg gewinnt auch bei Hertha BSC

von Christian Görtzen, NDR.de

Beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg werden in dieser noch jungen Saison weiterhin Siege gefeiert. Nach Erfolgen im DFB-Pokal beim Halleschen FC (4:2 n. V.) und im ersten Ligaspiel gegen den 1. FC Köln (2:1) setzten sich die Niedersachsen am Sonntagabend auch bei Hertha BSC mit 3:0 (1:0) durch. Der Lohn für die "Wölfe" und ihren neuen Trainer Oliver Glasner: Mit ihren sechs Punkten stellen sie eines von fünf Teams, die eine maximale Ausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien vorweisen können. Wolfsburg belegt den vierten Tabellenplatz. "Ich denke, dass das Ergebnis etwas übertrieben ist. So einfach war es natürlich nicht, wie es aussieht", sagte VfL-Torhüter Koen Casteels dem NDR.

Wolfsburgs Wout Weghorst (l.) und Josuha Guilavogui © imago images / Jan Huebner

VfL Wolfsburg feiert Traumstart

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Der VfL Wolfsburg hat einen Traumstart in der Bundesliga hingelegt. In Berlin feierten die Niedersachsen einen 3:0-Erfolg.

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Fulminanter Start in die Partie

Wer am Sonntagabend nicht um 18 Uhr seinen Platz im Olympiastadion eingenommen hatte, wurde von den Akteuren auf dem Rasen "bestraft". All jene Zuschauer verpassten einiges - unter anderem die schnellste Videobeweis-Entscheidung, die es im deutschen Fußball je gegeben hat.

2.Spieltag, 25.08.2019 18:00 Uhr

Hertha BSC

0

VfL Wolfsburg

3

Tore:

  • 0:1 Weghorst (9., Foulelfmeter)
  • 0:2 Brekalo (82.)
  • 0:3 Roussillon (90. +1)

Hertha BSC: Jarstein - Klünter, N. Stark, Rekik, Mittelstädt - Grujic, Darida (61. Selke) - Duda (75. Löwen) - Lukebakio, Ibisevic, Kalou (70. Redan)
VfL Wolfsburg: Casteels - Knoche, Guilavogui, Brooks - William, Schlager (83. Gerhardt), Arnold, Roussillon - Klaus (63. Mehmedi), Victor (77. Brekalo) - Weghorst
Zuschauer: 42738

Weitere Daten zum Spiel

Aber der Reihe nach: Nach nur 18 Sekunden zeigte Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) auf den Punkt. Er hatte ein Tackling von VfL-Kapitän Josuha Guilavogui am Berliner Ondrej Duda zunächst als Foulspiel gedeutet, nach Betrachtung der Szene am Fernsehgerät aber, zu Recht, revidiert. Guilavogui hatte den Ball mit dem Fuß weggespitzelt. War dies schon kurios genug, wurde es sieben Minuten später noch spezieller. Es folgte auf der anderen Seite der nächste Elfmeterpfiff. Bei dieser (richtigen) Entscheidung blieb es auch: Karim Rekik hatte Felix Klaus im Strafraum zu Fall gebracht. VfL-Angreifer Wout Weghorst ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und brachte sein Team mit 1:0 (9.) in Führung. Berlin reagierte wütend, kam durch Salomon Kalou (12./14.) und Marko Grujic (21.) zu sehr guten Chancen. Danach aber ging es, gemessen an dem fulminanten Start, eher gemächlich zu. Wolfsburg lag zur Pause mit 1:0 vorn.

Brekalo beseitigt Zweifel am VfL-Sieg

Der zweite Abschnitt begann so ganz anders als es der erste getan hatte - es war schlichtweg ereignisarm.

Die einzige Halbchance in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff hatten die Berliner. Dessen inzwischen schon 35 Jahre altem Angreifer Vedad Ibisevic fehlte doch recht deutlich die Antrittsschnelligkeit. VfL-Verteidiger John Anthony Brooks lief ihm den Ball ab (54.). In der Folgezeit mühten sich die Hauptstädter zwar um den Ausgleich, richtig gefährlich wurden sie in ihrem Unterfangen aber lange Zeit nicht. Bis zur 78. Minute, in der Davie Selke aber zu umständlich agierte.

Viel besser machten es die Gäste: Mit ihrer ersten guten Offensivaktion im zweiten Abschnitt sorgten sie für die Vorentscheidung. Nach einem Alleingang zog der erst fünf Minuten zuvor eingewechselte Josip Brekalo ab - und traf zum 2:0 (82.). Von Hertha kam danach nichts mehr. Jerome Roussillon erhöhte in der Nachspielzeit gar noch auf 3:0 für die "Wölfe".

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 25.08.2019 | 22:50 Uhr

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