Stand: 21.06.2019 10:55 Uhr  | Archiv

Wie gesund ist Superfood?

"Hass"-Avocad
Die "Hass"-Avocado ist klein und rund. Ihre Schale ist fast schwarz und runzlig, ihr Geschmack nussig.

Die Avocado wird auch Alligatorbirne oder Butterfrucht genannt. Einige Sorten haben die runzlige Haut eines Alligators, viele sind birnenförmig. Der Begriff Butter deutet auf das wertvolle Innere der Avocado hin. Wegen des hohen Fettgehalts wird Avocado häufig wie ein Gemüse zubereitet. Korrekt ist jedoch die Bezeichnung "Frucht". Die Avocado stammt ursprünglich aus Mittelamerika und der Karibik, heute werden mehr als 500 Sorten überall auf der Welt angebaut. Sie ist geschmacklich neutral und macht richtig satt.

So gesund ist Avocado

Eine Avocado besteht bis zu 30 Prozent aus Fett, das zu zwei Dritteln aus einfach ungesättigten Fettsäuren besteht. Etwa ein Viertel sind gesättigte, also nicht so gesunde Fette, ein Zehntel mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Der Verhältnis von Fettsäuren ist fast so gesund wie in Nüssen. Reichlich enthalten ist in Avocados das fettlösliche Vitamin E. 100 Gramm Avocado haben etwa 130 Kilokalorien

Avocado-Sorten: "Hass" und "Fuerte"

Die bekanntesten in Deutschland angebotenen Avocado-Sorten sind "Hass" und "Fuerte":

  • Die "Hass"-Avocado ist klein und rund. Ihre Schale ist fast schwarz und runzlig, ihr Geschmack nussig.
  • Die "Fuerte"-Avocado hat eine grünliche Farbe. Sie lässt sich leicht schälen und schmeckt milder als die "Hass"-Avocado.

Reife Avocado erkennen

Es gibt drei Möglichkeiten, die Reife der Avocado zu überprüfen:

  • Die Farbe der "Hass"-Avocado ist dunkel, wenn sie reif ist. Alle anderen Avocados sind im reifen und unreifen Zustand grün.

  • Mit Druck auf die Schale lässt sich testen, ob die Avocado schon reif ist. Dafür nimmt man die Frucht in beide Hände und verteilt den Druck vorsichtig auf die ganze Frucht. Niemals sollte man mit einem Finger fest in die Avocado drücken, dann bilden sich unter der Schale braune Stellen.

  • Der Stielansatz einer reifen Avocado lässt sich mit dem Finger leicht aus der Frucht lösen. Ist die Schale darunter frisch und hellgrün, ist die Avocado bereit, gegessen zu werden. Ein brauner, trockener Rand deutet darauf hin, dass die Avocado bereits überreif ist. Wenn sich der Stielansatz nicht lösen lässt, sollte man die Frucht noch reifen lassen.

Avocado schneller reifen lassen

Avocados werden unreif geerntet. Wenn man den Reifeprozess zu Hause beschleunigen möchte, lagert man die Avocado zusammen mit einem Apfel oder einer Banane. Beide setzen Ethen frei - das Gas beschleunigt die Reifung. Innerhalb von ein bis drei Tagen reift die Avocado und wird weich. Möchte man den Reifeprozess verlangsamen, lagert man die Avocado im Gemüsefach des Kühlschranks. Temperaturen von unter sechs Grad würden die Avocado jedoch verderben lassen.

Avocado zubereiten

Eine Avocado lässt sich einfach zubereiten: Aus der Schale aufs Brot streichen, mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken - fertig. Damit eine angeschnittene Avocado nicht so schnell braun wird, lässt man den Kern in der Frucht, beträufelt die Schnittflächen mit Zitronensaft und wickelt sie in Frischhaltefolie ein. So ist die Avocado im Kühlschrank einen Tag haltbar.

Dieses Thema im Programm:

Markt | 24.07.2017 | 20:15 Uhr

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