Stand: 31.12.2017 14:13 Uhr

Neu ab 2018: Was ändert sich für Verbraucher?

Steuererklärungsfristen werden verlängert

Alle Steuererklärungsfristen werden verlängert. Steuererklärungen für 2018 müssen nun erst bis zum 31. Juli des Folgejahres beim Finanzamt eingehen. Wer einen Steuerberater hat, kann seine Steuererklärungen künftig bis zum 28. beziehungsweise 29. Februar des übernächsten Jahres abgeben. Außerdem müssen bei der Steuererklärung keine Belege mehr eingereicht werden. Das Finanzamt kann die Unterlagen aber bei Bedarf anfordern.

Autofahren wird teurer

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Wie schon 2017 wird auch 2018 das Autofahren wieder teurer.

Die Versicherungsprämien der Kfz-Versicherung werden im nächsten Jahr voraussichtlich steigen. Besonders der Vollkaskoschutz ist betroffen. Grund ist die verbesserte Ausstattung der Fahrzeuge, die zu höheren Schadenssummen führt. Ab 1. September wird vermutlich zusätzlich die Kfz-Steuer für alle neu zugelassenen Fahrzeuge stark ansteigen. Das liegt an einem neuen Messverfahren, welches zu höheren C02-Werten führt. Da in Deutschland die Kfz-Steuer vom CO2-Ausstoß bedingt ist, werden hier Steuerbescheide bei Neuwagen höher ausfallen.

Hartz-IV-Regelsatz wird angehoben

Der monatliche Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger steigt von derzeit 409 auf 416 Euro. Der Betrag für Paare erhöht sich von 368 auf 374 Euro pro Partner.

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Jobcenter zahlen zu wenig für Mieten

Hartz-IV-Empfänger haben kaum genug zum Leben. Hohe Mietkosten, für die das Jobcenter nicht aufkommt, bringen die Sozialleistungsbezieher unter das Existenzminimum. mehr

Smartphones steuerlich absetzen

Wer sich 2018 ein Smartphone kauft und es beruflich nutzt, kann den Anschaffungspreis voll steuerlich absetzen. Innerhalb eines Jahres dürfen bis zu 800 Euro netto abgerechnet werden. Liegt der Preis für das Gerät darüber, muss der Anschaffungspreis steuerlich über mehrere Jahre verteilt werden.

Zahnärztliche Versorgung für Pflegebedürftige

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Ab Sommer 2018 können krankenversicherte Pflegebedürftige sich einen Plan zur Mundpflege erstellen lassen.

Ab Juli 2018 haben gesetzlich krankenversicherte Pflegebedürftige einen Rechtsanspruch auf zusätzliche zahnärztliche Versorgung. Dazu gehört auch die Erstellung eines Plans zur individuellen Mund- und Prothesenpflege.

Mutterschutz wird erweitert

Ab Januar gilt der Mutterschutz auch für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen. In Prüfungssituationen kann eine Ausnahme beantragt werden. Zusätzlich wird das Nacht- und Feiertagsarbeitsverbot für Schwangere gelockert. Nach der neuen Regelung sind Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Nachtarbeit zwischen 20 und 22 Uhr erlaubt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 27.12.2017 | 05:00 Uhr

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