Stand: 02.02.2015 16:30 Uhr  | Archiv

Wie Banken auf die EZB-Entscheidung reagieren

Ende Januar hat die Europäische Zentralbank (EZB) entschieden, von März 2015 bis September 2016 für rund 1,1 Billionen Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere aufzukaufen. Wenn es nach Zentralbankpräsident Mario Draghi geht, soll dieses Geld über Bankkredite am Ende wieder bei den Unternehmen und Verbrauchern ankommen. Reporter von Panorama 3 haben nun bei 13 im Norden aktiven Banken angefragt, wie sie die Entscheidung die EZB für ihre Kunden einschätzen. Nahezu alle Banken haben auf unsere Fragen geantwortet. Nicht geantwortet haben nur die HSH Nordbank und die Ostsee-Sparkasse aus Rostock.

Ein Bündel Euroscheine liegt auf dem EU-Logo. © imago/eyevisto
Niedrige Zinsen: was geben die Banlken an die Kunden weiter - und was nicht? Panorama 3 hat nachgefragt.

Grundsätzlich erwarten alle Banken, dass die Entscheidung der EZB die zukünftige Kreditvergabe nicht beeinflusst. Gleichzeitig gehen die meisten Banken davon aus, dass das niedrige Zinsniveau zu einer weiteren Absenkung der Zinsen für diverse Anlageprodukte führt. Den Sparern empfehlen die Banken möglichst andere Anlagemöglichkeiten, wie Aktien oder Immobilien, in Betracht zu ziehen.

Hier können Sie nachlesen, was die Banken uns auf folgende Fragen geantwortet haben:

  •  Welche Auswirkungen hat die Entscheidung auf die zukünftige Kreditvergabe Ihres Instituts an Unternehmen?  

  • Werden Sie die Zinsen für Anlageprodukte (Tagesgeld, Festgeld) künftig weiter absenken?    

  • Werden die Zinsen langfristig niedrig bleiben?    

  • Welche Anlageprodukte lohnen sich überhaupt noch für Kleinsparer?

Dieses Thema im Programm:

Panorama 3 | 26.05.2016 | 21:45 Uhr

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