Stand: 15.01.2017 23:04 Uhr  | Archiv

Süßen ohne Zucker: Alternativen im Vergleich

von Benjamin Cordes

Zucker liefert Kalorien, aber keine lebenswichtigen Mikronährstoffe. Weil er vielen Menschen schmeckt, wird er in Getränken, Milchprodukten, Müslis, Eiscreme, Gebäck, Schokolade und Süßigkeiten eingesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt jedoch, maximal 25 Gramm Zucker pro Tag zu konsumieren. In Supermärkten gibt es immer mehr Alternativen zum herkömmlichen weißen Zucker, etwa Rübensaft, Vollrohrzucker, Honig, Agavendicksaft, Obstsaft, Kokosblütenzucker, Ahornsirup, Reissirup und Stevia. Für Markt vergleicht Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm die süßen Alternativen.

Fazit: Zuckerersatz sparsam verwenden

Einige Alternativen zum weißen Zucker sind ein wenig kalorienärmer und mineralstoffreicher, aber auch teurer, zum Beispiel Rübensirup, Rohrohrzucker und Honig. In Dicksäften aus Obst ist Fruchtzucker enthalten, der in großen Mengen zu einer Leberverfettung führen kann. Viele Zucker-Alternativen greifen ebenfalls die Zähne an und können zu Karies führen. Ernährungsberaterin Dagmar von Cramm rät deshalb, auch den scheinbar gesünderen Zuckerersatz sparsam zu verwenden.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 16.01.2017 | 20:15 Uhr

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