Stand: 05.11.2018 09:31 Uhr

Fahrrad-Inspektion: Tipps für mehr Sicherheit

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Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt - oder repariert es sofort an Ort und Stelle.

Wer Fahrrad fährt, sollte regelmäßig die wichtigsten Funktionen überprüfen: Ist die Lichtanlage intakt? Haben die Reifen noch genug Luft? Sind die Bremsen in Ordnung? Ein schneller Fahrrad-Check ist mindestens einmal pro Monat empfehlenswert. Darüber hinaus kann man sein Rad zur Inspektion in einen Fahrradladen bringen.

Mehrere Fahrradleuchten auf einem Holzgeländer

Günstige Licht-Sets fürs Fahrrad im Vergleich

Markt -

Die Beleuchtung am Fahrrad ist besonders im Herbst und Winter wichtig. Licht-Sets gibt es schon für wenig Geld in Supermärkten und bei Discountern. Doch bei der Qualität gibt es große Unterschiede.

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Tipps für ein sicheres Rad

  • Luftdruck: Haben die Reifen noch genug Profil? Zeigen sich schon Risse? Ein poröser oder abgefahrener Reifen führt schnell zu einem Platten. Wichtig ist auch der richtige Luftdruck. Er steht meistens auf dem Mantel und liegt zwischen 3 und 4 Bar.

  • Reifenpanne: Bei einem platten Reifen gibt es zwei Möglichkeiten: flicken oder den Schlauch auswechseln. Für längere Touren ist ein Reserveschlauch empfehlenswert: Das Wechseln geht relativ schnell und man kann den kaputten Schlauch in Ruhe zu Hause flicken.

  • Felgen: Mit einer "Acht" im Rad fährt es sich mühsam und die Bremsen nutzen sich schnell ab. Kleine Unwuchten korrigiert man durch Drehen der Speichen (Zentrieren). Das erledigt am besten ein Fachmann. Ist die Felge stark deformiert, hilft oft nur noch der Austausch.

  • Bremse: Sind die Bowdenzüge - die Stahlseile, die Bremshebel und Bremse verbinden - in Schuss oder schon kurz vorm Reißen? Sind die Bremsklötze noch gut? Wenn sie abgefahren sind, schmälern sie die Bremsleistung und zerstören die Felge. Ein Austausch ist in der Regel unkompliziert.

  • Licht: Wichtig! Nur mit funktionsfähigem Licht ist das Rad für die Straße zugelassen. Auch Akku-Lampen sind erlaubt.

  • Lenker: Ein falsch eingestellter Lenker kann zu einer ungesunden Körperhaltung führen. Eine mögliche Folge: Taubheitsgefühl in den Händen und Schmerzen in den Handgelenken. Der Lenker lässt sich mit einem Inbus-Schlüssel in wenigen Sekunden auf die richtige Höhe bringen. Bei einigen Fahrrädern braucht man einen Hammer, um die Klemmhülse aus dem Vorbau zu bekommen.

  • Sattel: Wer zu tief oder zu hoch sitzt, bringt nicht die volle Leistung aufs Pedal. Dadurch werden auch die Gelenke unnötig belastet. Faustformel für die richtige Sattelposition: Wenn die Pedale unten ist, sollte das Bein leicht angewinkelt sein.

  • Kette: Nur eine saubere und gut gefettete Kette ermöglicht reibungslosen Fahrspaß. Wenn sie quietscht, ist es schon fast zu spät. Unbedingt regelmäßig mit Kettenfett aus dem Fachhandel schmieren. Wichtig: Die Kette niemals entfetten, etwa zur Reinigung. Das kann sie völlig ruinieren.

  • Gangschaltung: Eine Kettenschaltung muss präzise eingestellt sein, das gelingt meist mit einem Schraubenzieher. Hat die Kette keinen Halt mehr, liegt es oft an sogenannten "Haifischzähnen": spitz abgefahrene Ritzel an den Zahnkränzen vorne und hinten. Ein Austausch ist dann unvermeidbar.

Weitere Informationen

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Eine gute Beleuchtung und zuverlässige Bremsen sind in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig. Radfahrer sollten ihr Fahrrad deshalb im Herbst gründlich durchchecken. mehr

Dieses Thema im Programm:

Markt | 05.11.2018 | 20:15 Uhr

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