Stand: 14.02.2018 10:32 Uhr

Zoo Rostock: Ausflug zu den Tieren der Welt

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Zwergflusspferde sind in der Natur stark gefährdet. In Rostock haben sie eine eigene Anlage.

Gorillas und Riesenschildkröten, Geparden und Erdmännchen: Der Rostocker Zoo präsentiert rund 4.000 Tiere aus 380 Arten, darunter viele, die in der Natur vom Aussterben bedroht sind. Sie leben in Anlagen, die ihren natürlichen Lebenswelten möglichst nahe kommen sollen. Der weitläufige Tierpark im Westen der Hansestadt ist der größte an der Ostseeküste und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region.

Ein Orang-Utan-Baby © dpa-Bildfunk Fotograf: Kerstin Genilke

Die ersten Bilder: Babyaffe im Rostocker Zoo

Nordmagazin -

Einen Namen hat das Neugeborene noch nicht. Im Internet können sich Tierfreunde an der Namensgebung beteiligen. In Kürze soll die Abstimmung starten.

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Großzügige Freianlagen für Raubkatzen

Eine Löwensavanne und eine Gebirgswiese für Schneeleoparden mit künstlichem Felsen bietet die Großkatzenanlage. Von verschiedenen Beobachtungspunkten aus können Besucher die Tiere in ihren Freigehegen mit Wiesen und Wasserflächen betrachten. Neben Löwen und Leoparden leben dort auch Geparden, Jaguare sowie die kleinen Erdmännchen.

Das Darwineum - eine moderne Zooerlebniswelt

Weitere Informationen

Reise durch die Evolution im Darwineum

Von der Urzelle zum Menschen: Mit einem Mix aus Zoo und interaktivem Erlebnismuseum führt das Darwineum durch das "Abenteuer Evolution". mehr

Eine besondere Attraktion des Rostocker Zoos ist das Darwineum. Der Gebäudekomplex bietet eine moderne Mischung aus Tierpark und interaktivem Erlebnismuseum. Spielstationen, Schaukästen sowie rund 40 verschiedene Tierarten - darunter "lebende Fossilien" wie Schlammspringer und Axolotl - vermitteln das schwierige Thema Evolution auf spielerische Weise. Im Mittelpunkt steht die Tropenhalle, in der Gorillas, Orang Utans und Gibbons ein großzügiges Zuhause haben.

Krokodil-Haus und Seevogelvoliere

Auch in anderen Bereichen des Zoos können sich die Besucher den Tieren bis auf wenige Zentimeter nähern - etwa im Krokodil-Haus. Große Glasscheiben geben dort Blicke in die Unterwasserwelt mit afrikanischen Schildkröten und Kaimanen frei. An einem Nisthügel legen die Echsen ihre Eier ab.

Ein weiteres Highlight ist die fast neun Meter hohe und 2.000 Quadratmeter große, begehbare Seevogelvoliere. Dort leben Inka-Seeschwalben, Meeresenten, Stelzenläufer und andere Wattvögel. Besucher können sie während der Balz beobachten und die Aufzucht der Küken oder das Flüggewerden der Jungtiere erleben.

Eisbären bekommen neue Anlage

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Momentan leben alle Rostocker Eisbären in anderen Zoos. Sie kehren zurück, sobald das neue "Polarium" fertig ist.

Bekannt ist der Tierpark auch für seine Eisbären. Sie sind die Wappentiere des Rostocker Zoos. Bereits seit 1956 leben die arktischen Raubtiere in der Hansestadt, seit 1980 führt der Zoo das internationale Zuchtbuch dieser Tierart. "Weiße Riesen" aus Rostock sind mittlerweile in viele europäische Tiergärten umgezogen. Allerdings sind momentan keine Eisbären in Rostock zu sehen: Der Zoo baut für sie und die Pinguine eine neue, großzügige Anlage, das "Polarium". Bis zur Fertigstellung wurden alle Eisbären in andere Zoos ausquartiert.

Über 100 Jahre alte Huftieranlage

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Zu der Huftieranlage gehört auch ein neues Stallgebäude, das sogenannte Antilopenhaus.

Die Huftieranlage, der frühere Hirschgarten, ist der älteste Teil des Rostocker Zoos und existierte bereits um 1900. Das historische Huftierhaus steht unter Denkmalschutz. In dem 7.000 Quadratmeter großen Gehege, das ohne Zäune auskommt und stattdessen auf naturnahe Gräben setzt, wohnen Pferdeantilopen, Thomson-Gazellen, Litschi-Moorantilopen sowie Marabus.

Angebote für Kinder und Pflanzenfreunde

Zoo Rostock

Rennbahnallee 21
18059 Rostock
Tel. (0381) 208 20

Anfahrt
Der Zoo liegt am westlichen Stadtrand in der Nähe der Universität.
Auto: Barnstorfer Ring (Bundesstraße 103), Parkplätze am Eingang
Bus: Linie 28
Straßenbahn: Linien 3 und 6

Eintritt und aktuelle Öffnungszeiten auf der Website des Zoos

Verschiedene Angebote des Zoos richten sich speziell an Kinder. An verschiedenen "Erfahrungsstationen" können sie beispielsweise klettern wie ein Affe, balancieren wie ein Flamingo oder hüpfen wie ein Känguru. Außerdem locken mehrere Spielplätze, darunter ein spezieller Wikinger-Spielplatz. Auch für Pflanzenliebhaber lohnt sich ein Besuch des Zoos, der seine Ursprünge in einem Dendrologischen Garten hat, also einer Sammlung von Bäumen und Gehölzen. So gehört etwa ein rund 130 Jahre alter Riesenmammutbaum im Zoo zu den Naturdenkmälern Rostocks. Sehenswert sind außerdem der Rhododendronhain, das Dahlienquartier und die Eichenallee.

Geschichte

Zoo Rostock - vom Hirschgarten zum Erlebnispark

Zu Pfingsten 1910 öffnete der Tierpark in der Hansestadt. Vorgänger war seit 1899 ein "Hirschgarten". Heute gehört der Rostocker Zoo zu den beliebtesten Ausflugszielen im Nordosten. mehr

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Gotische Kirchen und DDR-Plattenbauten, ein moderner Hafen und ein Strandbad, ein weltbekannter Zoo und ein großes Waldgebiet: Rostock ist eine der vielseitigsten Städte im Norden. mehr

Dieses Thema im Programm:

Nordtour | 17.02.2018 | 18:00 Uhr

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