Stand: 27.09.2017 16:51 Uhr  | Archiv

Tierische Weltreise im Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück beherbergt etwa 3.000 Tiere, die zu 276 Arten aus aller Welt gehören. Die stärkste Gruppe stellen die Fische mit mehr als 1.000 Exemplaren. Das größte der 22 Aquarien enthält mehr als 10.000 Liter Wasser. Zudem gibt es in dem Tierpark knapp 400 Vögel. Die Großvoliere, in der Eulen leben, können Besucher betreten. Zu den Stars gehört Orang-Utan Buschi, der mit Pinsel und Farbe sehenswerte Bilder malt. Der Zoo Osnabrück ist nach Angaben der Betreiber mit 23,5 Hektar der größte in Niedersachsen. Im Laufe seiner 80-jährigen Geschichte wurde er immer wieder umgebaut und erweitert.

Dromedar, Nashorn & Co.

Der Tierpark gliedert sich in zahlreiche "Themenwelten", in denen Tiere aus einer Region zusammenleben. So ist der Affentempel "Angkor Wat" der gleichnamigen Tempelruine in Kambodscha nachempfunden und bietet viel Platz für asiatische Schweinsaffen. Die Menschenaffen, Orang-Utans und ein Gibbons, sind 2017 in ein neues Haus gezogen. Nebenan streifen Sumatra-Tiger durch den Tempelgarten.

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Neues Affenhaus im Zoo Osnabrück eröffnet

Im Osnabrücker Zoo ist am Sonnabend das neue Menschenaffenhaus eröffnet worden. Der rund 1,5 Millionen Euro teure Umbau wurde zu einem Drittel durch Spenden finanziert. mehr

Tiere aus sechs Metern Höhe im "Kajanaland" erleben

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Nordische Bewohner in Osnabrück: Im "Kajanaland" leben unter anderem Rentiere.

Tiere der nordeuropäischen Taiga wie Luchse, Wisente, Vielfraße, Silberfüchse und Rentiere leben im "Kajanaland". Eine Attraktion dort ist der 230 Meter lange Höhenpfad. Besucher können die Tiere entweder auf ebenerdigen Erlebniswegen oder aus bis zu sechs Metern Höhe bestaunen. Weitere Bereiche des Zoos sind das "Tal der grauen Riesen" mit Elefanten und Nashörnern, die afrikanische Steppenlandschaft "Samburu" mit Giraffen und Straußen, das "Mombasa Kinderland", der "Unterirdische Zoo".

Spielen im Baumhausdorf

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Baumhausdorf mit Schaukel für Kinder: "Makatanga"

Die afrikanische Landschaft "Takamanda" wurde dem gleichnamigen Nationalpark in Kamerun nachempfunden. In der künstlichen Savanne leben mehr als 80 Bewohner aus 13 Arten, darunter Schimpansen, Tüpfelhyänen und Servale (afrikanische Wildkatze). Glasscheiben, aber keine Gitter trennen die Tiere in dem naturnahen Gelände mit Wasserlöchern und Felsformationen von den Besuchern. So leben Schimpansen in einer etwa drei Hektar großen Anlage mit Höhlen, Bäumen und Steinen. Besucher können die Tiere durch Fenster auf zwei Ebenen beobachten. Im Baumhaus-Dorf "Makatanga" können Kinder spielen. Geboten wird ein Höhentrampolin, ein Restaurant auf Stelzen, ein Spielplatz und ein Streichelzoo.

Tierleben unter der Erde

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Blick unter Tage: Eine Nacktmulle im Höhlensystem des Unterirdischen Zoos.

Ein Schwerpunkt des Zoos Osnabrück sind Tiere aus Südamerika wie Faultiere, Klammeraffen und Papageien. Eine weitere Besonderheit ist der "Unterirdische Zoo", der in einem begehbaren Höhlensystem auf 500 Quadratmetern das Leben von Hamstern, Feldmäusen, Präriehunden und anderen Erdbewohnern zeigt. Sie krabbeln vor den Augen der Besucher durch ihre verglasten Gänge. In Nischen neben den Höhlen der einzelnen Tierarten stehen Modelle zum Anfassen. Bei Berührung ertönt ein informativer Text.

Zoo Osnabrück

Klaus-Strick-Weg 12
49082 Osnabrück
Tel. (0541) 95 10 50

aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf der Website des Zoos

Für die Versorgung der Tiere ist ein erheblicher technischer Aufwand nötig, etwa um die Temperatur in den Höhlen zu regeln. Auch der Lebensrhythmus der Tiere muss berücksichtigt werden. Da viele Tiere nachtaktiv sind, wurde ihre biologische Uhr mithilfe von künstlicher Beleuchtung verstellt. So flitzen Feldhamster jetzt am Tag vor den Augen der Besucher durch ihren Bau. 

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Bisons, Biber, Bären: Die Amerikaner kommen

Im Zoo Osnabrück ist man zufrieden - mit der Besucherbilanz für 2015 und mit den Plänen für die Zukunft. Eine neue Tierlandschaft soll entstehen. Das Thema ist Nordamerika. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR//Aktuell | 13.03.2017 | 14:00 Uhr

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