Stand: 09.12.2015 14:16 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen  | Archiv

Breitmaulnashorn stirbt mit 54 Jahren

"Molly" lebt nicht mehr: Im Alter von 54 Jahren ist das Breitmaulnashorn am Mittwoch im Serengeti-Park in Hodenhagen (Landkreis Heidekreis) gestorben. Nach Angaben der Parkleitung war es das älteste Breitmaulnashorn der Welt. Dies belegten die Daten internationaler Zuchtbücher, hieß es. Die reguläre Lebenserwartung von Breitmaulnashörnern liegt demnach bei ungefähr 40 Jahren.

Mit "freundlichem Wesen" Millionen Gäste erfreut

"Molly" war 1974 aus Namibia in die Lüneburger Heide gekommen. Sie war damals mit 13 Jahren bereits eine erwachsene Nashorndame. Sie habe Millionen Gäste mit ihrem freundlichen Wesen erfreut, sagte der Geschäftsführer des Serengeti-Parks, Fabrizio Sepe. "Was 'Molly' uns alles erzählen könnte, ist unbeschreiblich. Ich bin dankbar, dass mich 'Molly' mit ihrer besonderen Art bis heute begleitet hat", so Sepe. Dass "Molly" dieses ungewöhnlich hohe Alter erreicht habe, belege einen respektvollen Umgang mit den Tieren in naturnaher Haltung.

"Molly" war elffache Mutter

In Hodenhagen wurden bereits mehr als 40 Breitmaulnashörner geboren. Elf davon brachte "Molly" zur Welt. Aktuell zählt die Herde zehn Nashörner, darunter drei vor zwei Jahren geborene Jungtiere.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 09.12.2015 | 14:30 Uhr

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