Stand: 20.12.2010 17:38 Uhr  | Archiv

Schmuckes Kleinod: Schloss Holdenstedt

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Im Schloss präsentiert das Heimatmuseum Uelzen regionale Künstler und antike Möbel.

Schon im 13. Jahrhundert gab es in Holdenstedt bei Uelzen ein Wasserschloss, das im 16. Jahrhundert durch einen Neubau ersetzt wurde. Die Renaissanceanlage erlitt jedoch im Dreißigjährigen Krieg schwere Schäden und wurde schließlich abgerissen. Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Christian Ludwig von der Wense das Schloss im Barockstil neu erbauen. Bei einem erneuten Umbau 1840 musste die barocke Außenfassade einer einfacheren klassizistischen Fassade weichen. In den Innenräumen blieben die aufwändigen florentinischen Stukkaturen teilweise erhalten.

Antike Möbel, kostbares Glas und Kammermusik

Seit 1985 befindet sich in dem Schloss das Heimatmuseum Uelzen. Es zeigt antike Möbel vom Mittelalter bis zum Jugendstil, regionales Kunsthandwerk sowie Kunst- und Gebrauchsgläser aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Sie stammen aus dem Besitz des Sammlers Fritz Rövers, der sie 1985 der Stadt Uelzen schenkte. Neben den Dauerausstellungen zeigt das Museum wechselnde Sonderausstellungen. Nach einem Rundgang durch die Schlossräume lädt ein Schlosscafé zur Erholungspause ein.

Ein besonderer kultureller Höhepunkt sind die Holdenstedter Schlosswochen im Spätsommer. Das alljährliche Kammermusikfestival ist mittlerweile weit über die Region hinaus bekannt.

 

Schloss Holdenstedt

Schlossstraße 4
29525 Uelzen
Tel. (0581) 60 37

Öffnungszeiten Museum:
März bis Oktober
Di bis Sa 14.30 bis 18 Uhr
Sonn- und feiertags 11 bis 18 Uhr
Führungen nach Vereinbarung

Öffnungszeiten Café:
März bis Oktober:
Di bis So 14 bis 18 Uhr

 

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