Stand: 06.07.2020 12:00 Uhr

Eckernförde: Ostsee-Urlaub mit Atmosphäre

Im Osten die Ostsee, im Westen der Binnensee Windebyer Noor - und dazwischen die Altstadt von Eckernförde: In dem Ostseebad ist es zum Wasser niemals weit. Eckernförde verbindet Strandurlaub mit maritimer Hafenatmosphäre und gemütlichem Bummeln in einer typisch norddeutschen Kleinstadt.

Eckernförder Bucht: Spiel und Sport am Strand

Skulptur Eckernförder Nixe am Kurstand des Badeortes © NDR / Axel Franz Foto: Axel Franz
Die rund vier Meter hohe Meerjungfrau ist eine von mehreren Kunstwerken an der Promenade.

Am vier Kilometer langen, flach abfallenden Sandstrand der Eckernförder Bucht finden Sonnenfreunde auch im Hochsommer noch ein ruhiges Plätzchen. Wer es sportlicher mag, trifft sich am Aktivstand, Familien freuen sich über Spielplätze und Hundebesitzer bevorzugen den Hundestand. Bei kühlerem Wetter bietet sich ein Bummel auf der Promenade an, viele Cafés und Restaurants laden zu einem Besuch ein. Im angrenzenden Hallen-Wellenbad ist das Meerwasser immer angenehm temperiert.

Info-Center stellt die Ostsee vor

Am Ende des langen Strandes, kurz vor dem Hafen, bietet das Ostsee Info-Center Einblicke in die faszinierende Welt der Ostsee. Besucher erfahren alles über einheimische Meerestiere. Zu den Höhepunkten des Centers zählen ein Hydrophon, das Geräusche vom Meeresgrund in die Ausstellung überträgt, sowie ein großes Fühlbecken. Darin können Besucher lebendige Krebse, Plattfische und Seesterne berühren.

Fischmarkt am Hafen

Schiffe im Hafen von Eckernförde © NDR / Axel Franz Foto: Axel Franz
Zum Fischmarkt stehen zahlreiche Stände im Hafen.

Wenige Schritte weiter beginnt das Hafengelände. Ein Jachthafen bietet Platz für rund 140 Boote, daran schließt sich ein lang gestrecktes Hafenbecken an, in dem Traditionsschiffe, Fischkutter und weitere Sportboote liegen. Jeden ersten Sonntag im Monat lockt ein großer Fischmarkt zahlreiche Besucher an. Zu Pfingsten findet die traditionelle Aalregatta von Kiel nach Eckernförde statt, verbunden mit einem mehrtägigen Volksfest. Bei der Ankunft in Eckernförde bekommen die Segler einen geräucherten Aal als Preis. Neben dem maritimen Leben am Hafen zählen die alte Holzbrücke und der 1931 erbaute Backstein-Getreidesilo zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt.

Eckernförde, die Stadt der Sprotten

Kieler Spotten in einer Räucherei © picture-alliance / Bildagentur Huber
Die geräucherten Kieler Sprotten wurden angeblich in Eckernförde "erfunden".

Bis in die 1950er-Jahre galt Eckernförde mit zahlreichen Räuchereien als "Sprotten-Metropole". Viele der bekannten Kieler Sprotten kamen aus Eckernförde. Inzwischen betreibt ein Verein eine historische Räucherei als Museum. Ende Mai/Anfang Juni feiert die Stadt die kleinen Fische mit den Sprottentagen.

Zum Bummeln in die Altstadt

Vom Hafen geht es direkt in die Altstadt. Zahlreiche kleine Läden bieten ein buntes Sortiment für Einheimische und Urlauber. Im Zentrum, an der Fußgängerzone Kieler Straße, steht die dreischiffige Sankt-Nicolai-Kirche. Ihre Ursprünge liegen im 13. Jahrhundert. Im Inneren des Backsteinbaus existieren noch mehrere Kunstwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Rund um das Gotteshaus bauen jeweils Mittwoch- und Sonnabend-Vormittag Markthändler ihre Stände auf und bieten überwiegend regionale Produkte an.

Museum zeigt die Geschichte Eckernfördes

Das Stadtmuseum im Alten Rathaus zeigt die historische Entwicklung von Eckernförde. Neben Dokumenten präsentiert die Ausstellung viele Geräte aus der Fischerei, einen Kolonialwaren-Laden, Möbel, Gemälde sowie eine große, historische Modelleisenbahn-Anlage. Wechselnde Sonderausstellungen widmen sich historischen und zeitgenössischen Themen.

Karte: Eckernförde
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Dieses Thema im Programm:

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