Stand: 17.10.2014 14:40 Uhr  | Archiv

Letzte Heimat Engesohde

von Axel Franz, NDR.de

Die Liste der prominenten Namen ist lang. Ob Künstler oder Unternehmer, Politiker oder Wissenschaftler, sie alle haben auf Hannovers Stadtfriedhof Engesohde nahe des Maschsees ihre letzte Ruhestätte gefunden. Zur Zeit seiner Eröffnung vor 150 Jahren war Engesohde der erste kommunale Friedhof in Hannover und der größte der Stadt.

Ein Rundgang durch 150 Jahre Bestattungskultur

Nach mehreren Erweiterungen umfasst er heute rund 18.000 Grabstätten auf 22 Hektar Fläche. Das Eingangsgebäude, viele monumentale Grabsteine und Mausoleen sowie üppiges Grün machen den Friedhof Engesohde zu einem Museum der Bestattungskultur, einem Park und einem Ort der Besinnung. Jetzt im Herbst lohnt sich ein Spaziergang dort besonders.

Stadtfriedhof Engesohde

Orli-Wald-Allee 2, 30173 Hannover
Tel. (0511) 168-456 74

Öffnungszeiten
15.3. bis 31.10: 8-20 Uhr
1.11. bis 14.3: 9-17 Uhr

Einen Übersichtsplan gibt es auf der Website der Stadt Hannover (Link oben). Die Gräber tragen keine Nummern und sind daher teilweise schwer zu finden.

Karte: Stadtfriedhof Engesohde
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