Stand: 26.06.2020 17:15 Uhr  - NDR 90,3

Hamburg vom Wasser aus entdecken

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Die Hafenfähren sind eine günstige Alternative zu privaten Hafenrundfahrten. Die Schiffe nehmen auch Räder mit.

Die Elbe und der Hafen, die Binnen- und die Außenalster, die vielen Kanäle und die Bille, die selbst viele Hamburgern kaum kennen. Hamburg ist eine Stadt, die von und mit dem Wasser lebt. Eine Rundfahrt durch den Hamburger Hafen gehört deshalb für viele Besucher fest zum Programm. Sie können wählen zwischen großen, komfortablen Schiffen und den kleineren, flachen Barkassen, die auch unter den vielen Brücken hindurchpassen und deshalb die Speicherstadt ansteuern können. Wer sich für Museen interessiert, kann eine Fahrt mit der Maritimen Circle Line buchen: Sie fährt auf einem Rundkurs durch den Hafen und steuert dabei Museen und Museumsschiffe an. Fahrgäste können zwischendurch an allen Haltestellen aussteigen und später wieder einsteigen.

Hamburger Hafenrundfahrt in Zeiten von Corona

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Maskenpflicht und eine reduzierte Fahrgastzahl: Die Hamburger Hafenfähren legen wieder ab. Wie geht das unter Corona-Bedingungen?

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Abendliche Lichterfahrt durch Speicherstadt und Hafen

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Blick auf die Hamburger Speicherstadt am Abend.

Wer Hamburg im Abendlicht auf dem Wasser erleben möchte, kann an der Brücke 4 bei den
St. Pauli Landungsbrücken anheuern: Hamburg bei Nacht - eine einstündige Fahrt durch Speicherstadt und Hafen auf einer der bekannten Barkassen oder Salonschiffe. Die beleuchteten Brücken und Kontorhäuser bieten einen einmaligen Blick auf die Hansestadt.

Auf den Hafen-Fähren über die Elbe

Eine preiswerte Alternative sind die Hafen-Fähren, auf denen die Tickets des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) gelten. Beliebt, allerdings an sonnigen Wochenenden auch sehr voll, ist die Linie 62, die von den Landungsbrücken über Övelgönne nach Finkenwerder fährt. Weniger überlaufen ist die Linie 73, die den Spreehafen und die Elbinsel Wilhelmsburg auf der anderen Elbseite mit den Landungsbrücken verbindet. Zusätzlich bemüht sich der der HVV aktuell, durch Einsatz zusätzlicher Fähren die besonders nachgefragten Fährlinien in der Corona-Zeit zu verstärken.

Von der Straße per Bus hinein in die Elbe

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Bus statt Schiff: Der Riverbus fährt sowohl auf der Straße als auch auf der Straße.

Statt klassisch per Schiff durch den Hafen zu schippern, können Besucher sich auch an Bord des "Riverbusses" begeben: Dieses Amphibienfahrzeug kreuzt erst durch die Straßen der Hafencity und anschließend über die Elbe. Wer Fluss und Hafengebiet auf diese originelle Weise erkunden möchte, sollte allerdings unbedingt vorab reservieren, die Plätze sind meist relativ schnell ausgebucht (Ticket für Erwachsene 32,50 Euro).

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Unterwegs auf der Alster und ihren Kanälen

Von seiner grünen und idyllischen Seite präsentiert sich Hamburg bei einer Fahrt über die Alster und ihre Kanäle mit einem der weißen Alsterdampfer. Wer zwischendurch gern ein Stück zu Fuß gehen will, kann an einer sogenannten Alsterkreuzfahrt teilnehmen, bei der die Fahrgäste an neun verschiedenen Anlegestellen zwischen Binnenalster und Winterhude beliebig oft aus- und einsteigen können. Neben klassischen Rundfahrten bietet die Alsterflotte zudem Fahrten in die Vierlande und Spezialfahrten mit klassischer Musik oder einem Dinner an Bord an.

Wichtig: Auf den Fähren und Barkassen sowie im Riverbus gilt derzeit eine Maskenpflicht.

Im Kanu durch die Stadt

Wer lieber selbst paddelt, kann eine Vielzahl von Kanälen sowie die Außenalster und den Alsteroberlauf erkunden. Dort führt die Alster teilweise durch eine wilde, grüne Auenlandschaft. Das Wasser ist ziemlich flach, sodass es sich nur mit Kanu, Kajak oder Tretboot befahren lässt.

Vierlanden Fahrt vom Anleger Bergedorf

Von Bergedorf geht es mit dem Schiff durch die wunderschönen Vierlande zwischen Deichen, Feldern und Bauernhöfen die Dove Elbe entlang. Passagiere erleben Hamburgs idyllischen Landbezirk mit seiner reizvollen Natur und Tierwelt hautnah. Mit etwas Glück kann man den bei uns heimischen Eisvogel beobachten.

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Hamburgs wenig bekannte Ufer

Auch für viele Hamburger unbekanntes Terrain sind die Kanäle auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Sie bieten eine interessante Mischung aus grüner Idylle und Industriekultur. So stapeln sich etwa am Jaffe-Davids-Kanal die Hafencontainer, der Kanukurs am Inselpark wiederum führt auf den idyllischen Kuckucksteich. Wildes Grün erwartet Paddler auf der Bille zwischen Bergedorf und Reinbek sowie am Neuengammer Durchstich zwischen Dove-Elbe und Gose-Elbe (während der Brutzeit zwischen Mitte April und Mitte Juni gesperrt). Ein eigenes Boot ist nicht notwendig: Zahlreiche Bootsvermietungen verleihen sowohl entlang der Alster als auch in Wilhelmsburg und Bergedorf Kanus und Kajaks.

Per Gondel oder SUP-Board übers Wasser

Wer es romantisch liebt und bereit ist, dafür etwas tiefer in die Tasche zugreifen, für den halten einige Bootsvermietungen entlang der Alster noch ein weiteres Angebot bereit: eine Fahrt in einer venezianischen Gondel. Alle, die lieber ganz allein auf dem Wasser unterwegs sind, können an vielen Stationen SUP-Boards leihen, mit dem sie sich stehend über das Wasser bewegen können.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | 29.06.2020 | 07:30 Uhr

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