Stand: 08.11.2019 09:48 Uhr

Sportlich unterwegs in den Hüttener Bergen

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Vom 98 Meter hohen Aschberg ist bei gutem Wetter die ganze Region zu sehen.

Berge in Schleswig-Holstein? Gibt es wirklich: Die Hüttener Berge sind zwar nicht gerade alpines Terrain, warten aber immerhin mit mehreren, bis zu 106 Meter hohen Erhebungen auf. Die idyllische Hügellandschaft liegt im Dreieck zwischen Rendsburg, Schleswig und Eckernförde. Mit 98 Metern ist der Aschberg zwar nicht der höchste "Berg" der Region, bietet aber mit seiner Aussichtsplattform einen schönen Blick über die als Naturpark geschützte Region. Bei gutem Wetter sind von oben sowohl die Eckernförder Bucht im Norden als auch der Nord-Ostsee-Kanal im Süden zu sehen.

Eine Gruppe von Bikern fährt durch die Hüttener Berge.

Mountainbiking in den Hüttener Bergen

Nordtour -

Die Hüttener Berge werden auch "der kleine Harz" genannt. Hier haben Mountainbiker den Hütti-Trail erarbeitet - einen 14 Kilometer langen, teils sehr anspruchsvollen Parcours.

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Wandern und Skaten im Naturpark

Eine abwechslungsreiche Mischung aus Wäldern, Feldern, Seen und kleinen Moorgebieten machen den Reiz des Naturparks Hüttener Berge aus, dessen Hügel sich durch die letzte Eiszeit formten.

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Zu Fuß lässt sich die Region auf besonders erholsame Weise erkunden.

Vor allem Aktivurlauber sind hier richtig: Dutzende Wander- und Radwanderwege durchziehen die Region. Sogar eine 19 Kilometer lange Skaterroute ist ausgeschildert. Ein Überblick über die Routen, die auch als kostenlose Smartphone-App zum Download bereitstehen, findet sich auf der Website des Naturparks.

Mountainbiken auf dem "Hütti-Trail"

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Die Mountainbike-Strecke führt durch den Brekendorfer Wald.

Wegen seiner vielen Hügel sind die Hüttener Berge auch ein beliebtes Ziel für Mountainbiker. Mit dem "Hütti-Trail" existiert im Brekendorfer Wald eine eigene, rund 14 Kilometer lange Rundstrecke. Dort wechseln sich teils steile Anstiege mit kurzen, mitunter anspruchsvollen Abfahrten ab. Man kann aber überall auch kurz absteigen. Trotzdem sind Helm und Protektoren empfehlenswert.

Baden in den Seen der Region

Gelegenheit zum Schwimmen, Paddeln und Angeln bieten im Sommer der Bistensee sowie der größere Wittensee, auf dem man auch segeln und surfen darf. Motorboote sind nicht erlaubt. Auch die Ostsee ist nie weit, zum Strand bei Eckernförde sind es nur wenige Kilometer. Ein Ausflug in die Hüttener Berge lohnt aber nicht nur im Sommer, wenn die Seen Badetemperatur erreicht haben. Sehr schön ist es auch zur Rapsblüte im Frühjahr oder im Herbst, wenn sich die Wälder bunt verfärben.

Was ist ein Naturpark?

Naturparks sind Landschaften, die sowohl Kulturlandschaften - also von Menschen geprägte Zonen - als auch Naturlandschaften enthalten können. Häufig handelt es sich um naturnahe Regionen, in denen eine landwirtschaftliche Nutzung erlaubt ist. Naturparks stehen wegen ihrer Schönheit und Eigenart unter besonderem Schutz. Sie sollen als Erholungsgebiet dienen, deshalb wird dort besonderer Wert auf eine naturverträgliche Entwicklung gelegt.

Karte: Naturpark Hüttener Berge

Dieses Thema im Programm:

Nordtour | 09.11.2019 | 18:00 Uhr

Urlaubsregionen im Norden

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