Stand: 27.11.2019 10:28 Uhr

Auf kleinen Märkten den 1. Advent genießen

Am ersten Advent strömen in den großen Städten Zehntausende Menschen zu den Weihnachtsmärkten. Bis zum Fest können sie dort durchgehend die fröhlich-besinnliche Mischung aus Kirmes und Geschenkemarkt genießen. Es gibt aber auch die kleinen, ungewöhnlichen Märkte, die nur an einem Wochenende ein besonderes Programm bieten. Einige ausgewählte Tipps für das erste Adventswochenende 30. November/1. Dezember.

Advent im Gifhorner Schloss

Schlossmarkt zum Advent im Hof des Gifhorner Schlosses  Foto: Andreas Rose
So weihnachtlich zeigt sich das Schloss nur beim Schlossmarkt zum Advent.

Zwei Tage lang zeigen rund 40 Aussteller ihre weihnachtlichen Produkte im und am feierlich beleuchteten Gifhorner Schloss. In der Museumskasematte lädt ein Kinderprogramm zum Mitmachen ein. Dutzende Kerzen in den Fenstern und Fackeln im Hof schaffen beim Schlossmarkt zum Advent eine romantische Stimmung. Neben Chören und Musikgruppen spielt am Sonnabend ab 20 Uhr die Isetaler Brassband. Zum Abschluss-Singen treffen sich am Sonntag um 17.30 Uhr alle Interessierten auf dem Hof des Welfenschlosses aus dem 16. Jahrhundert.

Schlossplatz 1
38518 Gifhorn
Öffnungszeiten: Sonnabend 11-21 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr
Eintritt frei

Grachtenweihnacht in Friedrichstadt

Weihnachtlich geschmückter Marktplatz und Gracht in Friedrichstadt © Grachtenweihnacht D. Jacobs
Der historische Marktplatz wird am Wochenende zum Weihnachtsmarkt.

Es ist zwar nur ein Detail des Programms, aber wohl ziemlich einmalig im Norden: Beim Weihnachtsmarkt in der Grachtenstadt Friedrichstadt geht es zum Stand-up-Paddeln aufs Wasser. Wer sich das nicht zutraut, trifft sich im Weihnachtsdorf auf dem Marktplatz und genießt an Feuerschalen neben dem großen Tannenbaum einen dänischen Glögg. Bereits am Freitag öffnet um 9 Uhr der dänische Julebasar im Paludanushaus und am Sonnabend um 11 Uhr der Kirchmarkt St. Christophorus. Um 17.20 Uhr beginnt auf dem festlich beleuchteten Marktplatz ein offenes Singen.

Marktplatz
25840 Friedrichstadt
Öffnungszeiten: Freitag 9-22 Uhr, Sonnabend 11-22 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr
Eintritt frei

Weihnachten im Campingpark an der Ostsee

Weihnachtlich geschmücktes Ferienhaus im Campingpark Markgrafenheide © NDR
Die Ferienhäuser werden beim Adventsmarkt zu Verkaufsständen.

Während viele Campingplätze im Winter geschlossen haben, wird es in Markgrafenheide bei Rostock weihnachtlich. Hobbybastler und Händler ziehen in Ferienhäuser ein, die im Sommer vermietet werden und bieten ihre Waren an. Handwerker zeigen, wie Wolle gesponnen und Glas geblasen wird. Das ganze Weihnachtsdorf ist liebevoll geschmückt, auf dem Schwenkgrill brutzeln Würstchen und Steaks. Feuerkörbe brennen, der Weihnachtsmann kommt mit einer Kutsche zu Besuch und die kleinen Besucher können die Wartezeit bei einer Märchenstunde verkürzen.

Budentannenweg 2
18146 Markgrafenheide
Öffnungszeiten: Sonnabend und Sonntag 10-20 Uhr
Eintritt frei

Weihnachtstradition im Hamburger Michel

Weihnachtsmarkt-Stand in der Krypta des Hamburger Michels. © Hauptkirche St. Michaelis
Auch in die Gewölbe unter dem Michel zieht Weihnachtsstimmung ein.

Hamburgs ältester Weihnachtsmarkt öffnet am Wochenende im Michel. Mehr als 100 Stände in der Krypta der Kirche, im Gemeindehaus und auf dem Kirchplatz bieten ihre Waren sowie kulinarische Leckereien an. Das "Café der Generationen" im Gemeindehaus bietet einen Platz zum Ausruhen und für Kinder die Gelegenheit, Weihnachtsgeschenke zu basteln. Musik wird auf dem Weihnachtsmarkt am Michel groß geschrieben: Auf dem Programm steht unter anderem am Sonnabend um 19 Uhr ein Adventskonzert mit dem Posaunenchor. Der Markt endet am Sonntag mit einer musikalischen Vesper.

Hauptkirche St. Michaelis
Englische Planke 1, 20459 Hamburg
Öffnungszeiten: Freitag 15-19 Uhr, Sonnabend und Sonntag 11-19 Uhr
Eintritt frei

Mehr Weihnachtsmärkte
Blick auf den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Hildesheim. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | 19.11.2019 | 16:00 Uhr

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