Stand: 04.08.2017 11:45 Uhr  | Archiv

Himbeeren: Hochsaison der zarten Früchtchen

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Beim Pflücken sollte man darauf achten, die empfindlichen Früchte nicht zu drücken.

Jetzt im Sommer wachsen sie in Gärten, auf Feldern und an Wegesrändern: köstliche Himbeeren. Ihre Saison ist bei uns relativ kurz, aus regionalem Anbau sind sie nur ungefähr von Juni bis September erhältlich, wobei zunächst die Sommer- und ab August die Herbsthimbeeren reif sind. Beim Kauf sollte man möglichst immer auf Himbeeren aus der Region zurückgreifen, denn die Früchte schmecken am besten, wenn sie voll ausreifen können und nur kurze Transportwege hinter sich bringen müssen. Wer selber pflückt, erkennt reife Himbeeren an ihrer kräftig roten Färbung und dem süßen Aroma. Zu früh gepflückte Himbeeren schmecken dagegen säuerlich und reifen auch nicht mehr nach.

Nicht nur lecker, sondern auch gesund

Neben einer großen Portion Vitamin C, dem Provitamin A und mehreren B-Vitaminen enthalten Himbeeren besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sollen antioxidativ wirken - das bedeutet, dass sie beschädigte Körperzellen reparieren können. Außerdem enthalten sie viel Eisen und andere Mineralien sowie Ballaststoffe.

Himbeeren richtig aufbewahren

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Himbeeren am besten noch am Tag des Einkaufs verbrauchen. Sie sind nicht lange haltbar.

Himbeeren sind sehr empfindlich und sollten möglichst schnell gegessen werden. Wenn man sie nicht sofort verbraucht, gehören sie in den Kühlschrank, und zwar am besten nebeneinander auf einem flachen Teller. Dort halten sie etwa zwei Tage. Werden Himbeeren zu warm gelagert, schimmeln sie schnell, liegen sie über- statt nebeneinander, werden sie matschig.

Zu süßen und herzhaften Speisen

Vor dem Verarbeiten müssen die Früchte nicht unbedingt gewaschen werden, es sei denn sie sind stark verschmutzt. Das Waschen verwässert das feine Aroma. Himbeeren passen hervorragend zu Desserts wie Eis, Quarkspeisen oder Smoothies, aber auch zu herzhaften Gerichten. Besonders gut harmoniert ihr Aroma mit Geflügel und Kalbfleisch. Auch Salaten verleihen sie eine leckere fruchtige Note.

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Himbeer-Marmelade ist nicht nur besonders lecker, sondern auch ganz leicht und schnell herzustellen.

Wer den köstlichen Geschmack der Beeren über die Saison retten möchte, kann sie zu Marmelade oder Gelee verarbeiten. Auf diese Weise lassen sich auch größere Mengen gut vor dem Verschimmeln bewahren. Himbeeren kann man auch einfrieren. Die Früchte zunächst nebeneinander auf einem Blech in der Tiefkühltruhe vorfrieren und dann in Gefrierbeutel füllen. Allerdings sind die aufgetauten Früchte immer etwas matschig, eignen sich aber gut zum Weiterverarbeiten.

Himbeeren aus eigenem Anbau

Himbeersträucher gehören übrigens zu den eher anspruchslosen Gewächsen. Wer einen Garten oder einen ausreichend großen Balkon hat, kann sie meist ohne größere Probleme anpflanzen und sich alljährlich an der eigenen Himbeerernte erfreuen.

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