Stand: 01.08.2016 11:01 Uhr  | Archiv

Emmer - aromatisches Urgetreide

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Auffallend am Emmer ist die dunkle Farbe seiner Körner. Sie wirkt wie ein natürlicher UV-Schutz.

Emmer zählt gemeinsam mit dem Einkorn zu den sogenannten Urgetreiden, die bereits die Menschen der Jungsteinzeit anbauten. Ab dem Mittelalter verdrängte erst der Dinkel und später der Weizen das anspruchslose Getreide. Heute wird Emmer von einigen Bio-Bauern wieder angebaut, denn er hat zwei Vorteile, die ihn für den Bio-Anbau interessant machen: Die Körner sind von einer festen Hülle umschlossen, die das Getreide vor Schädlingen und Pilzen schützt. Die dunkle Farbe des Emmer wirkt zudem wie ein natürlicher UV-Schutz.

Gut geeignet zum Backen und Kochen

Die Körner des Emmer sind deutlich härter als die des Weizens und enthalten viele Ballaststoffe sowie wichtige Mineralien wie Eisen, Magnesium und Zink. Sie schmecken leicht nussig. Das Mehl ist gut geeignet zum Backen von Brot, Waffeln oder Pfannkuchen. Aber auch Pasta lässt sich aus Emmer herstellen. Eine Besonderheit ist der Perl-Emmer, bei dem die Schale des Korns aufgeraut wurde. Er wird ähnlich wie Reis als Beilage verwendet oder kann zu Bratlingen verarbeitet werden.

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Markt | 11.04.2016 | 20:15 Uhr

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