Zutaten-Lexikon

Kategorie-Übersicht Kategorie: Gewürze

Safran

Safran-Fäden in einer kleinen Glasschale. © NDR Foto: Claudia Timmann

Safran (Persisch zafaran = gelb) wird aus den Samenfäden einer im Herbst blühenden Krokusart gewonnen. Da die Fäden in Handarbeit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt geerntet werden müssen, ist das Gewürz das teuerste der Welt und wird meist nur in sehr kleinen Mengen angeboten. Für ein Kilo Safranpulver werden mehrere Hunderttausend Fäden benötigt. Da häufig verfälschtes Safranpulver zu niedrigen Preisen in den Handel kommt, sollte man beim Kauf vorsichtig sein und nur kleine Mengen Safranfäden in Hellorange kaufen, die keine Streifen oder Flecken haben. Die Fäden werden im Mörser zerstoßen, in wenig Wasser aufgelöst und zum Gericht gegeben - am besten erst am Ende der Garzeit. Safran verleiht den Speisen neben der typisch gelben Farbe ein feines, delikates Aroma.

Safran wird schon seit vielen Jahrhunderten als edles Gewürz geschätzt. Im 10. Jahrhundert brachten die Araber ihn nach Europa. Dort ist er noch heute Bestandteil vieler bekannter Gerichte wie der spanischen Paella, dem italienischen Risotto alla milanese oder der französischen Bouillabaisse und wird zum Würzen von Kuchen und Gebäck verwendet. In der Küche Indiens und des Mittleren Ostens ist Safran Bestandteil von Reisgerichten.

Die neuesten Rezepte mit der Zutat Safran

Rezepttitel
Risoni-Nudeln mit Rotgarnelen
Bouillabaisse mit Kabeljau und Sauce rouille
Gedämpfte Heilbutt-Filets auf Safrangemüse
Casadinas - sardische Küchlein mit Ricotta-Füllung
Gemüse-Curry mit Safran-Kartoffelstampf
Fenchel-Kohlrabi-Gemüse
Steinbuttfilet mit Süßkartoffel-Auflauf
Schnelle Fischsuppe mit Sauce Rouille
Mehr Rezepte mit der Zutat