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Knoblauchknolle

Knoblauchknollen und -zehen © picture-alliance/chromorange Foto: Rolf W. Hapke/chromorange

Aus vielen mediterranen und asiatischen Gerichten ist der würzig-scharfe Geschmack und der charakteristische Geruch des Knoblauchs kaum wegzudenken. Er verfeinert Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichte ebenso wie Soßen und Dips.

Im Handel ist sowohl frischer als auch getrockneter Knoblauch erhältlich. Letzterer ist an dem grünen Stängel erkennbar und unterscheidet sich von getrocknetem Knoblauch durch seinen feinen, milderen Geschmack. Im Kühlschrank ist er höchstens zwei Wochen haltbar. Getrockneter Knoblauch hält sich dagegen kühl und trocken gelagert mehrere Wochen.

Frischer Knoblauch kann als ganze Knolle in Scheiben geschnitten und angebraten werden. Aus getrocknetem Knoblauch zunächst einzelne Zehen aus der Knolle herausdrücken und entweder im Ganzen mit Schale mitgaren oder in dünne Scheiben schneiden, würfeln und mitbraten. Beim Anbraten darauf achten, dass der Knoblauch nur goldgelb wird und nicht verbrennt.

Viele Köche raten davon ab, den Knoblauch durch eine Presse zu drücken - er neige dann dazu, penetrant oder gar bitter zu schmecken. Sie empfehlen, die geschälten Zehen nur leicht mit dem Messerrücken anzudrücken oder fein zu würfeln statt zu pressen. Studien besagen dagegen, dass gepresster Knoblauch besoders gesund sei, da durch das Pressen größere Mengen der gesunden Inhaltsstoffe frei gesetzt würden.

Dem Knoblauch werden eine Vielzahl gesunder Eigenschaften zugeschrieben. So soll er unter anderem antibiotisch wirken, das Immunsystem stärken, die Blutfettwerte senken und sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken.

Die neuesten Rezepte mit der Zutat Knoblauchknolle

Rezepttitel
Garnelen und Tandoori-Hähnchen vom Grill
Florentiner Steak mit Fenchel-Tomaten-Salat
Ofenhuhn mit Backkartoffeln und Kräuterquark
Shiitake-Pilze mit Spinat und Reis
Lachsfilet mit Linsen-Fenchelgemüse
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