Sendedatum: 10.01.2017 20:15 Uhr  | Archiv

Venenleiden: Folgen und Gefahren

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Entwickelt eine Thrombose, kann dies sogar zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen.

Krampfadern sind nicht nur ein rein ästhetischer Makel: Nicht selten leiden die Betroffenen unter ständig geschwollenen Beinen, einem quälenden Schweregefühl oder nächtlichen Wadenkrämpfen. Schreitet das chronische Venenleiden fort, können Entzündungen, juckende Hautveränderungen oder gar offene Wunden an den Beinen (Ulcus cruris) die Folge sein.

Gefahr eines Postthrombotisches Syndrom

Bei chronischer Veneschwäche und gestautem Gewebe insbesondere nach einer Thrombose droht ein sogenanntes Postthrombotisches Syndrom. Meist bleiben als Folge der Thrombose Narbenstränge im Gefäß zurück, die auch die Venenklappen mit einbeziehen - es kommt zu einem chronischen Blutstau im betroffenen Bein. Ödeme und sekundäre Krampfadern sind die Folgen, mit der Zeit lagert sich zusätzlich Eisenpigment in der Haut des Unterschenkels ein und färbt diese braun. Schließlich führt die chronische Unterversorgung der oberen Hautschichten zu Schäden wie der sogenannten Atrophie blanche oder gar einem Unterschenkelgeschwür (Offenes Bein / Ulcus cruris venosum).

Entwickelt sich durch den verlangsamten Blutfluss in den erweiterten Gefäßen eine Thrombose in den tiefen Venen von Oberschenkel oder Becken, kann dies sogar zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen: Blutgerinnsel oder Blutklumpen (Koagel) können in die Lungengefäße geschwemmt werden und diese verschließen.
 

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Visite | 10.01.2017 | 20:15 Uhr

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