Stand: 15.11.2016 12:29 Uhr  | Archiv

Schutz vor Erkältung: Trockene Luft meiden

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Hatschi! In trockener Luft vermehren sich Viren rasant.

In der kalten Jahreszeit sind die Wartezimmer der Hausärzte voll mit Erkrankten, die an Erkältungssymptomen wie Husten und Schnupfen leiden. Dass sich Viren vor allem im Herbst und Winter so rasant verbreiten, liegt aber nicht an der Kälte im Freien, sondern an der trockenen Heizungsluft in Innenräumen. Das belegen aktuelle Studienergebnisse: Forscher der Universität Halle haben festgestellt, dass Viren in trockener Luft viel länger überleben als in feuchter Raumluft.

Erkältungsviren überleben in trockener Luft

Beim Niesen und Husten werden Erkältungsviren in relativ großen Tropfen aus Wasser und Schleim in die Luft geschleudert. Liegt die Luftfeuchtigkeit in einem Innenraum im optimalen Bereich von 40 bis 60 Prozent, fliegen die Tropfen nicht weit und fallen schnell zu Boden. Bei trockener Heizungsluft, also bei einer Luftfeuchtigkeit von weniger als 40 Prozent, verdunsten die Tropfen aus Wasser und Schleim. Zurück bleiben winzige Tropfenkerne mit den Viren, die stundenlang im Raum schweben können - auch wenn der Erkältete den Raum längst verlassen hat. Die infektiösen Tropfen sind so winzig, dass sie tief in die Atemwege eindringen können.

Tipps zum Schutz vor Infektionen

So können Sie das Risiko von Infektionen senken:

  • Für ein gutes Raumklima sorgen feuchte Tücher über der Heizung. Auch Pflanzen und Wasserschalen auf der Heizung erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Von elektrischen Luftbefeuchtern raten Experten dagegen ab, weil sie Keime in der Luft verteilen können.
  • Ausreichend trinken - das beugt einem Flüssigkeitsverlust der Haut und Schleimhäute vor. Nur feuchte Schleimhäute sind in der Lage, Viren abzuwehren.
  • Salbe oder Nasenspray aus Salzlösung kann die Nasenschleimhaut auch unterwegs feucht und geschmeidig halten.

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Dieses Thema im Programm:

Visite | 15.11.2016 | 20:15 Uhr

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