Stand: 04.10.2016 15:21 Uhr  | Archiv

Klebeprothese: Sparen beim Zahnersatz

Ein günstiges und schonendes Verfahren, um fehlende Zähne zu ersetzen, ist die angeklebte Schiebeprothese ("Adhäsiv-Attachment"). Dabei kleben Zahnärzte an einen gesunden Pfeilerzahn einen kleinen Flügel mit Scharnier. Dort hinein wird die Prothese geschoben, sodass sie fest im Bereich der fehlenden Zähne sitzt. Von außen ist die Konstruktion fast nicht zu sehen - und eigene Zähne können erhalten werden. Für Zähne im vorderen Bereich ist die Klebeprothese jetzt eine Kassenleistung, nicht jedoch für Seitenzähne.

Klebeprothesen gelten als stabil

Voraussetzung für eine Klebeprothese ist ein gesunder Nachbarzahn mit intaktem Zahnschmelz. Die Klebefläche gilt als sehr stabil und hält bis zu 90 Kilogramm Belastung aus. In der Regel halten Klebeprothesen jedoch nicht so lange wie herkömmliche Brücken. Sie lassen sich aber problemlos immer wieder ankleben.

Herkömmlicher Zahnersatz hat Nachteile

Meist werden fehlende Zähne durch teure Implantate oder herkömmliche Brücken oder Prothesen ersetzt. Zur Befestigung muss der Zahnarzt oft gesunde Zähne abschleifen. Eine günstigere Alternative sind Klammerprothesen, die anteilig von der Krankenkasse bezahlt werden. Allerdings sind Klammerprothesen sichtbar. Gängige Alternativen sind Prothesen, die auf Teleskopkronen befestigt werden. Doch auch dafür müssen gesunde Zähne abgeschliffen werden - und das Verfahren ist teuer.

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Visite | 04.10.2016 | 20:15 Uhr

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