Stand: 17.12.2018 08:45 Uhr

Infarkt im Rückenmark: Symptome und Therapie

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Nicht nur im Gehirn, auch im Rückenmark kann es zu einem Schlaganfall kommen.

Beim Thema Schlaganfall denken die meisten zuerst an den Infarkt im Gehirn. Eher unbekannt ist, dass ein Schlaganfall mit ähnlich dramatischen Folgen auch an anderen Stellen im Körper stattfinden kann - zum Beispiel im Rückenmark. Wird die Durchblutung hier durch ein verstopftes Gefäß oder ein Blutgerinnsel gestoppt, kommt es zum sogenannten spinalen Schock.

Eine Röntgenaufnahme einer Wirbelsäule.

Infarkt im Rückenmark: Symptome und Therapie

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Zu einem Schlaganfall kann es nicht nur im Gehirn, sondern auch im Rückenmark kommen. Ursache ist eine gestörte Durchblutung. Wie erkennt man die Symptome?

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Spinaler Schock: Ausfall motorischer Funktionen

Dabei leitet das Rückenmark durch die fehlende oder mangelnde Durchblutung die Signale aus dem Gehirn nicht mehr weiter. In der Folge kommt es ähnlich wie bei einer Querschnittslähmung zur kompletten Unbeweglichkeit der von dem Bereich betroffenen Körperteile. Ausschlaggebend ist daher auch, wo der Rückenmarksinfarkt entsteht: Je weiter oben er in Richtung des Halsmarkes liegt, desto mehr Funktionen fallen im Körper aus.

In erster Linie sind ältere Menschen und Diabetiker gefährdet, einen Rückenmarksinfarkt zu erleiden. In seltenen Fällen kann es aber auch jüngere Menschen treffen.

Durch Bewegungstherapie kann sich das Rückenmark regenerieren

Wird die betroffene Stelle im Rückenmark durch den Infarkt nicht komplett zerstört, sondern stellt nur seine Funktion ein, besteht die Chance, dass sie sich mithilfe von mehrwöchiger Bewegungstherapie wieder regeneriert.

Weitere Informationen

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Experten zum Thema

Prof. Dr. Andreas Engelhardt, ehem. Chefarzt, 2018 verstorben
Universitätsklinik für Neurologie
Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
Steinweg 13-17
26122 Oldenburg
www.evangelischeskrankenhaus.de/

Dr. Holger Bösenberg, Oberarzt
Institut für Radiologie & Neuroradiologie
Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
Steinweg 13-17
26122 Oldenburg
www.evangelischeskrankenhaus.de

Priv.-Doz. Dr. Roland Thietje, Chefarzt
Querschnittgelähmten-Zentrum
BG Klinikum Hamburg
Bergedorfer Straße 10
21033 Hamburg
(040) 73 06-0
www.buk-hamburg.de

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