Sendedatum: 06.05.2014 20:15 Uhr  | Archiv

Histaminunverträglichkeit ähnelt Allergie

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Menschen mit Histaminunverträglichkeit sollten Wein meiden.

Die Histaminunverträglichkeit ist schwer zu diagnostizieren, da sie allergischen Reaktionen sehr ähnelt. Circa ein Prozent der Bevölkerung leidet darunter. Neben Magen- und Darmbeschwerden können auch Kopfschmerzen, Herzrasen, Atembeschwerden, Ausschlag, Müdigkeit und Hitzewallungen auftreten. Histamin ist ein im Körper natürlich vorkommender Eiweißbausstein, der an Abwehrreaktionen beteiligt ist.

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Bei Menschen, denen das histaminabbauende Enzym Diaminoxidase fehlt, häufen sich nach Genuss bestimmter Nahrungsmittel große Mengen an Histamin im Körper an, die dann zu den genannten Symptomen führen. Vorsicht ist unter anderem bei Hartkäse, geräuchertem Fisch, Rotwein, Sekt, Wein, Weizenbier, Schokolade, Spinat, Sauerkraut und Tomaten geboten. Alkohol und die Einnahme bestimmter Medikamente können die Aktivität des Enzyms drosseln und so ebenfalls zu Beschwerden führen. Ein sogenannter Provokationstest kann auf die richtige Spur führen.

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