Stand: 29.05.2019 11:36 Uhr

Gesunde Möhren: Tipps zur Zubereitung

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Das in Möhren reichlich enthaltene Vitamin A ist gut für Augen und Haut.

In Möhren, auch Karotten oder Wurzeln genannt, steckt mehr Betacarotin als in jedem anderen Gemüse. Der Körper wandelt Betacarotin in Vitamin A um. Das benötigt die Netzhaut, um hell und dunkel sehen zu können. Möhren lassen uns zwar nicht besser sehen, wirken aber einem Verlust der Sehkraft entgegen. Außerdem schützt Vitamin A die Haut vor schädlichen UV-Strahlen und Zellen vor sogenannten freien Radikalen. Schon zwei Möhren reichen aus, um den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin A zu decken. Sie müssen allerdings mit Fett gegessen werden, damit der Körper fettlösliche Vitamine wie Vitamin A überhaupt aufnehmen kann.

Möhrensuppe

Gesunde Möhren: Tipps zur Zubereitung

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Möhren sind gut für die Augen und wirken bei Durchfall wie Medizin. Wie bereitet man das Wurzelgemüse richtig zu? Und worauf muss man beim Kauf achten?

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Möhrensuppe hilft bei Durchfall

Möhren können Krankheiten heilen: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte der Heidelberger Kinderarzt Ernst Moro, dass viel weniger Kinder an Durchfallerkrankungen starben, wenn sie Möhrensuppe zu essen bekamen. Der Arzt ließ 500 Gramm Möhren eine Stunde lang in einem Liter Wasser köcheln, goss das Wasser ab, pürierte die Möhren und füllte sie mit drei Gramm Salz und Wasser wieder auf einen Liter auf. Das lange Kochen der Karotten lässt kleinste Zuckermoleküle entstehen. Sie bilden einen Schutzfilm auf der Darmflora, sodass Bakterien statt an der Darmwand an den Zuckermolekülen andocken und ausgeschieden werden.

Möhren kochen und roh zubereiten

Roh und gekocht sind die Rüben gesund. Beim Garen gehen zwar ein paar Vitamine verloren, aber durch die Hitze werden die Zellwände der Möhre aufgebrochen. Dadurch wird sie leichter bekömmlich und der Körper kann mehr Vitamine aufnehmen.

Ungeschält, zum Beispiel in einem Kuchen verarbeitet, bleiben alle Ballaststoffe der Möhre erhalten: Sie regen den Stoffwechsel an, dadurch sinken die Blutfettwerte und weniger Insulin wird freigesetzt. Außerdem reduzieren Ballaststoffe das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder Diabetes Typ 2.

Auf Größe der Möhren achten

Beim Kauf sollte man zu möglichst kleinen und knackigen Exemplaren greifen, denn je größer Möhren sind, umso holziger sind sie. Ist bei Karotten das Kraut noch vorhanden, sollte es gleich entfernt werden, da es dem Gemüse Wasser entzieht. Zum Wegwerfen ist es aber zu schade, denn das Kraut hält bis zu zwei Tagen und lässt sich noch zu einem köstlichen Pesto verarbeiten.

Rezepte mit Karotten

Karottensuppe nach Moro

Diese Suppe ist ein bewährtes Hausmittel gegen Durchfall. Sie hilft, die schädlichen Darmbakterien schnell wieder loszuwerden. Benannt ist sie nach dem Arzt Ernst Moro. mehr

Ofen-Karotten mit Feta

Das fertige Gemüse wird mit Feta bestreut und passt gut als warme Beilage zu Geflügel oder als lauwarmer Salat zu Grillfleisch. mehr

Karotten-Apfel-Rohkost-Salat

Schnell zubereitet, gesund und lecker: Geröstete Nüsse geben dem knackigen Rohkost-Salat eine besondere Note. mehr

Karottensuppe mit Haferflocken

Dieses Rezept basiert auf der einfachen Karottensuppe nach Moro. Sie wird mit Gemüse, Haferflocken, etwas Weißwein und Gewürzen verfeinert. mehr

Karotten mit Pesto

Ein raffiniertes Rezept - nicht nur für Vegetarier. Die Karotten garen im Ofen, das Pesto wird nicht aus Kräutern, sondern aus Karottengrün hergestellt. mehr

Dinkel-Karottenkuchen

In den Teig für diesen saftigen Kuchen kommen neben Karotten Joghurt, Honig, Nüsse und Gewürze. Die Kruste enthält Hanf- und Leinsamen. mehr

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Experten zum Thema

Christian Dreyer, Gärtnermeister
Land & Scheune
Dorfstraße 10
16945 Halenbeck-Rohlsdorf
(033989) 402 68
www.landundscheune.de

Linda Otto, Ernährungsberaterin
Apfel & Eva
Ernst‐Thälmann‐Straße 22
16949 Putlitz
www.apfelundeva.de

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Visite | 04.06.2019 | 20:15 Uhr

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